Immer mehr Hunde und Katzen werden abgegeben
publiziert: Sonntag, 19. Jul 2009 / 09:53 Uhr

Bern - Diesen Sommer wurden beim Schweizer Tierschutz (STS) bis zu 50 Prozent mehr Hunde und Katze abgegeben als letztes Jahr. Dies hat zur Folge, dass in den Tierheimen kaum noch Platz für Tiere übrig ist, die ihre Ferien hier verbringen sollen.

Viele Besitzer würden leichtfertig Tiere kaufen, so der Schweizer Tierschutz.
Viele Besitzer würden leichtfertig Tiere kaufen, so der Schweizer Tierschutz.
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Dies sagte STS-Präsident Heinz Lienhard gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. Marlies Widmer, Geschäftsführerin des Aargauischen Tierschutzvereins, sieht einen Grund dafür in der heutigen Konsum-Mentalität.

Immer mehr Leute würden leichtfertig Tiere kaufen - insbesondere auch im Internet, sagte Widmer. Andere Tierhalter würden sich zu grosse Tiere oder zu viele Tiere anschaffen.

An eine Besserung glaubt Lienhard nicht. In den nächsten Monaten und gar in den nächsten Jahren würden immer mehr Tiere abgegeben, befürchtet er. Zurückweisen dürfe und wolle der STS die Tiere aber nicht.

(tri/sda)

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Ich liebe Katzen und Hunde. Ein "Besitzer" eines American Bullterrier hat mit mir zusammen gearbeitet. Seine Arbeit hat es Ihm nicht erlaubt den Hund zuhause zu lassen aber auch nicht an seinem Arbeitsplatz. Er war Maschinenführer. So hat man sich entschieden diesen Hund (ohne Maulkorb) an meinem Arbeitsplatz zu "deponieren" weil es im Büro eben ruhiger ist. Es war eine liebe Hündin. Ich mochte sie sehr und ohne Probleme befolgte sie meine Anweisungen (Die Wörter Kommando oder Befehl mag ich nicht). Wenn ich am Bürotisch sass legte sie sich gar auf meine Füsse und genoss mein Vertrauen offensichtlich. Wenn sie nach der Arbeit von ihrem "Meister" abgeholt wurde schaute mich das liebe Tier immer fragend an als ob: muss ich jetzt mitgehen? oder. kann ich nicht bleiben? Es interessiert mich immer was so in einem Tier vor sich geht und betrachte es als sehr sensibles Wesen. Ein Kind ab einem gewissen Alter kann sich recht klar äussern wenn ihm etwas nicht passt, oder fragt warum. Ein Hund kann das leider nicht und ist "verurteilt" seine Existenz zu fristen. Ich habe Mitleid gegenüber diesen Kreaturen.
Wenn Sie mich nun fragen ob es keine Hunde geben dürfe kann ich nur sagen man hätte sie nie domnestizieren sollen. Aber selbst das mag heute ein "Hundebesitzer" nicht hören denn er "verteidigt" einen Gefährten der nach seinem Gusto spielt und bellt.
Übrigens, der Abschied von meiner "Bürogefährtin" viel mir schwer beim Weggang Ihres "Meisters". Ich bin ehrlich, mein Ego wurde gekitzelt. ...........Pong.
Was war zuerst, das Huhn oder das Ei?
Kennen Sie die Geschichte des Hundes? In der heutigen Vielfalt gab es ihn nie in der Natur. Kann denn ein Hund aus ihrer Sicht nur glücklich sein, wenn er frei lebt, ohne Mensch? Erstens könnte er vermutlich nicht überleben und zweitens würde es nicht lange dauern, bis er von einem Jäger oder von einem Polizisten abgeschossen würde. Ich weiss nicht, wie Ihr Verhältnis zu (domestizierten) Tieren allgemein ist? Darf es Ihrer Meinung nach überhaupt keine Hunde geben? Können Sie sich vorstellen, dass man einen Hund gernhaben kann? In unserer Familie fühlt er sich wohl, davon sind wir fest überzeugt. Mir scheint diese Diskussion sehr theoretisch zu sein, denn wenn der Homo sapiens all sein Tun erklären und begründen müsste, könnte man auch seine eigene Existenz in Frage stellen.
Es geht nicht um Ping Pong spielen
Ich glaube Ihnen dass Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sind. Interessieren würde mich trotzdem aus welchem Grund wenn nicht aus Freude oder Befriedigung Sie denn einen Hund halten. Was könnte es denn sein? Egoismus, wie ich geschrieben habe, tönt vielleich zu hart aber Ego steht synonym für Ich. In der sanfteren Interpretation heisst das seinen eigenen Vorteil in den Vordergrund zu stellen und in die Entscheidung mit zu beziehen was auch immer Ihr Bewegungsgrund zum halten eines Hundes war. Wenn das nicht so wäre hätten Sie zum Vorteil des Hundes gehandelt. Er aber kann sich nicht äussern ob es Ihm bei Ihnen gefallen würde oder nicht. Sein Ich konnte nicht befragt werden. Nur Ihres hat gezählt. Sorry.
Ping Pong
Wir könnten vermutlich noch lange hin- und her schreiben, eben Ping Pong Spielen. Wenn Sie meine erste Antwort aufmerksam lesen, habe ich von der Domestizierung allgemein geschrieben. Auch Nutztiere waren in ihrer ursprünglichen Form einmal Wildtiere. Mich hat einfach gestört, dass Sie als einzigen Beweggrund für die Hundehaltung den Egoismus des Halters genannt haben. Ich habe grosse Achtung vor all jenen (wie Sie), welche darauf verzichten, ein Haustier zu halten, weil sie dem Tier nicht gerecht werden können. Aber glauben Sie mir, es gibt doch einige, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, und dazu zähle ich mich auch, und nicht bloss aus einer Laune heraus zur eigenen Befriedigung einen Hund zu Hause haben möchten.
Haben schon mal von Nutztieren gehört?
Während ich nur an das Gewissen von Hundehaltern appeliert habe, erlauben sie sich eine fremde Person zu beurteilen und einzuschätzen. Ich hoffe Sie halten Ihren Hund nicht als Nutztier wie das Kühe, Pferde, Schafe , Ziegen, Schweine etc. sind. Oder gibts doch noch Hundefleischfresser in der Schweiz? Ich nicht! Ich bin aber auch kein Vegetarier, liebe aber die Wildnis über alles und habe noch nie ein Tier gejagt, nur bewundert. Nicht umsonst habe ich tatsächlich viele Jahre dort verbracht wie sie sehr aufmerksam vermutet haben. Und dort finde ich auch die Tiere am schönsten. Ich brauche keinen Vierbeiner in der Wohnstube um Tiere schätzen zu können. Ich spreche dem Tier das Recht zu frei zu sein, dem Hundehalter aber das Recht nicht ab, sich einen Vierbeiner zu halten. Aber wären viele Haustierbesitzer mit sich klar ob sie wirklich fähig sind dem Tier zu geben was es eigentlich bräuchte sähe alles anders aus, und diese würden nachher nicht in solcher Anzahl in den Tierheimen landen. Merken sie sich daher gut: Hunde sind keine Nutztiere. Jedenfalls passen Sie nicht in meinen Begriff von Ernährunszyxlus.
Zurück zur Natur
Liebe caissa

Dies ist wieder einmal eine dieser Verallgemeinerungen. Mit dieser Ansicht leben Sie vermutlich in der Wildnis und gehen zur Jagd oder sind Vegetarierin, denn Sie sind generell gegen eine Domestizierung von Wildtieren. Ich respektiere Ihren Entscheid, keinen Hund zu halten, Allen vernünftigen Hundehaltern aber das Recht und die Beweggründe abzusprechen, ist des Guten zuviel. Mit welchem Recht sollen denn Kühe, Pferde, Schafe, Ziegen usw. gehalten werden dürfen? Haben Sie Ihre Gedanken wirklich zu Ende gebracht?
Das Problem Hund fängt beim Menschen an
Warum hält sich ein Mensch einen Hund? Vielleicht um dem Hund einen gefallen zu tun? Absolut nicht! Der Mensch schafft sich aus purem Egoismus einen Hund an und hat dazu noch die Qual der Wahl. Der Hund darf und kann nicht mal Ja sagen dazu. Er hat zu fressen was ihm der Hundehalter (Sie nennen sich Hundefreunde) hinstellt. Er hat dem Meister zu gehorchen ob es Ihm passt oder nicht und um das zu lernen geht man zu fremden Trainern denn selber gut erziehen kann Ihn keiner oder wenige der selbsternannten Hundelieblinge. "Ich habe mir einen Hund angeschafft", "Ich habe mir einen Hund gekauft". Keiner sagt zum Beispiel "ich habe einen Hund in meine Gemeinschaft aufgenommen", aber trotzdem erlaubt er sich ihn als treuen Begleiter zu nennnen, als Menschenfreund, als Liebling, als Beschützer. Der Hund hat dazu zu schweigen und darf nur bellen wenns dem Hundefreund passt.
Lebt da der Hundefreund nicht wirklich nur seinen Eigensinn und seine Lust zur Befehlshaberei aus? Da soll sich doch jeder Halter mal selber über sein inneres Motiv befragen und sich eine ehrliche Antwort abgeben. Ich als nicht Hundehalter habe das getan und das Resultat ist: im Wissen dass der Hund mehr braucht als was der Mensch ihm befiehlt, verbietet oder zu geben imstande ist verzichte ich auf diesen "Lebensbegleiter"
artgerechte Haltung
Ob es 90 % sind, lieber Jorian, weiss ich nicht. Dass in der Regel der Hundehalter das Problem ist, kann ich nur bestätigen. Ob man dies aber mit Pseudokursen ändern kann, welche in wenigen Theorie- und Praxisstunden zu absolvieren sind, wage ich zu bezweifeln. Wer ein Haustier erwerben will, sollte meines Erachtens den Nachweis erbringen, dass eine artgerechte Haltung gewährleistet ist. Ein Tier ist ein Lebewesen und hat nicht bloss einen Zündschlüssel. Vielfach überschätzen sich Hundehalter enorm. So habe ich z.B. gestern anlässlich meines Hundespaziergangs eine Frau gesehen mit 1 Berner Sennenhund und 2 Bernhardinern; also 1 x 50 kg und 2 x 90 kg gegen das Gewicht eines zierlichen Menschen - absolut unverantwortlich. Ich könnte aus meiner Erfahrung noch unzählige Beispiele nennen. Mit andern Worten, es ist nie der Hund sondern immer der Mensch, der sich ’nicht artgerecht’ verhält.
Hallo Midas
Es gibt viele Hundehalter die haben ihr Tier nicht im Griff. Er tut nichts, er gehorcht immer und das hat er noch nie getan, sagen recht viele.

Ich bin froh habe ich einen Kurs gemacht.

Meine Freundin ist Tierpflegerin von Beruf und die sagt auch, dass das Tier zur Ware verkommen ist. Sie regt sich so wunderbar darüber auf, dass Tiere an Kinder verschenkt werden.

Ein Arbeitskollege von ihr wollte ein Hund aus Deutschland, damit er keinen Kurs machen muss. Da hat sie ihn mal aufgeklärt. Das Resultat der Mann hat bis heute keinen Hund.
Sie tut nichts
Es gibt zwei Sorten von Hundhalter, jene die es können und die anderen. Ich selber habe Angst vor grossen Hunden. Wenn mich dann so ein Riesenviech anrennt und sein Besitzer ruft "er tut nichts", fühle ich mich immer noch nicht wohl. Bei einem Schäferhund hatte ich einmal regelrecht Panik.

Da fehlt vielen Hundebesitzer auch das Verständnis. Wenn ich mit einer Vogelspinne auf dem Bein Tram fahren würde (sie tut nichts!"), hätte ich wohl ähnliche Reaktionen aber es würde besser verstanden.

Die meisten Hundebesitzer sind absolut korrekt. Der Hund ist nie schuld. Die falschen Herrchen muss man aussortieren.
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