Immer mehr Jugendliche suchen Rat wegen Mobbing und Suizidgedanken
publiziert: Sonntag, 25. Mrz 2012 / 13:01 Uhr
Mobbing und Cybermobbing: Ein sehr ernstzunehmendes gesellschaftliches Phänomen. (Symbolbild)
Mobbing und Cybermobbing: Ein sehr ernstzunehmendes gesellschaftliches Phänomen. (Symbolbild)

Zürich - Die Notfallnummer 147 von Pro Juventute verzeichnete im letzten Jahr rund 15 Prozent mehr Anrufe von Kindern und Jugendlichen zum Thema Suizid. Wegen Mobbing stieg die Zahl der Anrufe gar um 30 Prozent.

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Noch vor wenigen Jahren sei Mobbing ein marginales Problem gewesen, teilte Pro Juventute am Sonntag mit. Heute gehöre es zum Beratungsalltag. Mobbing und insbesondere Cybermobbing sei ein sehr ernstzunehmendes gesellschaftliches Phänomen.

Die deutliche Zunahme der Anrufe von Kindern und Jugendlichen zu Mobbing und Suizidgedanken zeige, wie herausfordernd die heutige Gesellschaft für Kinder und Jugendliche sei, wird Urs Kiener, Kinder- und Jugendpsychologe bei Pro Juventute, zitiert.

(asu/sda)

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Mobbing...
in Verbindung mit Gewalttätigkeit gegen das Opfer kann ganz böse enden, da Mobbingstraftäter in der Regel erhebliche psychische Probleme haben und vom ausgesuchten Opfer nur sehr selten ablassen. Auch neigen polizeibekannte Mobbingstraftäter dazu, wenn sie mit jahrelangem Mobbing nichts erreichen, weil man sie ständig auflaufen lässt, gewalttätig zu werden und ihre ausgesuchten Opfer auf offener Strasse zu überfallen und zu verletzen. Für unbescholtene arbeitende Bürger sind das sehr gefährliche und besonders widerwärtige Straftäter.
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