Immer mehr Menschen wollen begleiteten Suizid
publiziert: Freitag, 12. Okt 2007 / 12:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 17. Okt 2007 / 11:20 Uhr

Bern - Immer mehr Menschen wünschen sich einen begleiteten Suizid. Das stellt Jérôme Sobel fest, Exit-Präsident in der Westschweiz. Es sei eine kulturelle Revolution im Gange, der man sich nicht verschliessen könne.

Die Sterbebegleitung erfolgt in der Regel daheim.
Die Sterbebegleitung erfolgt in der Regel daheim.
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Der Wunsch nach Sterbehilfe sei gestiegen, sagte Sobel in einem Interview mit der Zeitung «Le Temps». Dies, weil die Sterbehilfeorganisationen immer bekannter würden. Auch wollten immer mehr Menschen den Zeitpunkt ihres Todes selber bestimmen.

«Es ist eine kulturelle Revolution im Gange», sagte Sobel weiter. Deshalb plädiert er dafür, dass die Sterbehilfe bereits im Medizinstudium thematisiert werde.

Die Ärzte wären so im Umgang mit sterbewillgen Menschen nicht mehr auf das Wissen von Organisationen wie Exit oder Dignitas angewiesen.

Exit führt im Gegensatz zu Dignitas keine Sterbehilfe für im Ausland lebende Menschen durch.

Dignitas ist in den vergangenen Tagen in die Schlagzeilen geraten, weil die Behörden ihr die Sterbehilfe in verschiedenen Gemeinden verboten hatten.

(rr/sda)

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