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Meldung vom Dienstag, 23. Oktober 2007 / 11:35 h
(aktualisiert: 23.10.2007 11:53 h)
Immer mehr Senioren trainieren Gedächtnis durch Computerspiele
Washington - Die Zeiten, als Grosseltern über die Computer- und Videospiele ihrer Enkel die Nase rümpften, sind vorbei. Zunehmend bieten die Hersteller Software zum Gedächtnistrainig für die ältere Generation an.
(fest/sda)
Ob «Gehirnjogging» langfristig hilft, ist umstritten, das Gehirn regelmässig zu trainieren verbessert allerdings die Denkfähigkeit.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Menschen mit einem Demenzrisiko und Augenproblemen womöglich gut daran tun, ihre grauen Zellen am Bildschirm auf Trab zu halten. Wie hilfreich solche Programme aber tatsächlich sind, ist umstritten.
Die Wissenschaft habe festgestellt, dass sich das Gehirn genauso trainieren lasse wie der Körper, erläutert der Washingtoner Altersforscher. So könnten neue Nervenzellen spriessen und neue Verschaltungen entstehen - sogar verloren gegangene Funktionen könnten wiedererlangt werden, glaubt Carle.
Auch der amerikanische Neuro-Forscher C. Shawn Green von der Universität Rochester schreibt den Programmen eine gewisse positive Wirkung zu. So hätten seine Studien ergeben, dass Videospieler ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen hätten - was ihnen womöglich Vorteile etwa beim Autofahren verschaffe.
Green ist sich jedoch im Gegensatz zu den Herstellern nicht sicher, ob Video- und Computerspiele geistigen Verfall oder Sehprobleme im Alter tatsächlich verhindern können.
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