Smartphone wachsende Plattform
Immer mehr US-Gamer sind «Omni»
publiziert: Montag, 14. Jul 2014 / 09:18 Uhr
Immer mehr eingefleischte Spielefans zocken auch auf dem Smartphone.
Immer mehr eingefleischte Spielefans zocken auch auf dem Smartphone.

Port Washington - In den USA wächst laut Marktforscher NPD Group 2014 nur eine Gruppe von Computerspiele-Fans, und zwar die der «Begeisterten Omni-Gamer». Schon mehr als ein Fünftel sind solche Allround-Spieler, die ihrem Hobby auf diversen unterschiedlichen Systemen nachgehen.

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Mitverantwortlich für dieses Wachstum ist der Studie «Gamer Segmentation 2014» nach, dass immer mehr auch auf dem Smartphone gespielt wird. Dieses nutzen schon 71 Prozent aller Gamer für spielerische Unterhaltung. Quer durch die Bank wird wieder mehr Geld für Spiele ausgegeben.

Immer mehr eingefleischte Spielefans zocken auch auf dem Smartphone. Das hat laut NPD Group dazu beigetragen, dass bereits 22 Prozent aller US-Gamer in die Gruppe der begeisterten Omni-Gamer fallen. Damit ist die Gruppe anteilsmässig an den Casual Gamern, also Gelegenheitsspielern, vorbeigezogen. So verbleiben in den USA einzig die Free & Mobile Gamers als noch grösseres Marktsegment. Dafür ist natürlich das Smartphone die wichtigste Spieleplattform, doch haben in der NPD Group-Umfrage auch die Allrounder das mobile Gerät als ihre Top-Plattform angegeben.

Mehr Geld für Games

Die Ausgaben für Spiele sind in diversen Segmenten von Konsolen bis zu Apps gegenüber dem Vorjahr angestiegen. «Das sind grossartige Neuigkeiten, gerade in Verbindung mit der Tatsache, dass Gamer mehr Zeit mit dem Spielen verbringen», meint NPD-Analyst Liam Callahan. Sehr deutlich ist die Steigerung bei rein digital bezogenen Inhalten. Dafür haben US-Gamer in den vergangenen drei Monaten im Schnitt rund 16 Dollar ausgegeben, was um fast die Hälfte mehr ist als noch im Vergleichszeitraum 2013.

Wenngleich Smartphones die einzige Spieleplattform sind, die laut NPD wirklich einen Nutzerzuwachs verzeichnen können, geht es auch anderen Systemen in den USA gar nicht so schlecht. So sind auch die Ausgaben für Spiele mit physischen Medien im Jahresvergleich leicht gestiegen. Neben Konsolen-Core-Gamern halten zudem auch Familien der Konsole als wichtigste Spielplattform die Treue und beide Gruppen verbringen 2014 mehr Zeit am Gerät. Für Gelegenheitsspieler und Casual Gamer wiederum ist der PC immer noch die bevorzugte Plattform.

(bert/pte)

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Krieg der Konsolenverkäufe?
Sinnbild einer fatalen Entwicklung
Für digitales Spielen wird immer mehr Geld ausgegeben, und der Vertreter des US-Marktforschungsinstituts sagt dazu: „Das sind grossartige Neuigkeiten, gerade in Verbindung mit der Tatsache, dass Gamer mehr Zeit mit dem Spielen verbringen.“

Was bedeutet das für eine Demokratie, in welcher Entscheide auf der Bildung, dem Informationsstand und dem kritischen Denken der Bürgerinnen und Bürger beruhen sollten? Was bedeutet es für eine Gesellschaft, die immer mehr von mächtigen Firmen (z.B. Google) oder Organisationen (z.B. NSA) kontrolliert und manipuliert wird?

Das Foto der beiden Jugendlichen, wie wir sie täglich in der Öffentlichkeit sehen, ist nicht Ausdruck einer „grossartigen Neuigkeit“, sondern einer besorgniserregenden Entwicklung. Diese Einschätzung wird freilich von New Media-Fetischisten als verkrusteter Kulturpessimismus abgeschmettert.
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