Immer mehr verletzte oder getötete Motorradfahrer
publiziert: Dienstag, 8. Jul 2008 / 13:14 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 8. Jul 2008 / 13:36 Uhr

Neuenburg - Auf Schweizer Strassen sind 2007 384 Menschen bei Unfällen getötet und 5235 schwer verletzt worden. Damit stiegen die Opferzahlen nach einem mehrjährigen Rückgang wieder an. Nur bei Velofahrern und jüngeren Erwachsenen verbesserte sich die Sicherheit.

Richtig Spass macht das Motorradfahren anscheinend erst am Limit und darüber hinaus.
Richtig Spass macht das Motorradfahren anscheinend erst am Limit und darüber hinaus.
Dies geht aus der Statistik der Strassenverkehrsunfälle 2007 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. Sie bestätigt weitgehend die Zahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) vom Frühjahr.

Seit Mitte der Achtziger Jahre, als jährlich 1000 Menschen im Strassenverkehr ums Leben kamen und 13'000 schwer verletzt wurden, ist die Zahl der Strassenverkehrsopfer stark zurückgegangen: Bei den Verkehrstoten auf 370 im Jahre 2006. 2007 stieg die Zahl wieder um 14 Todesopfer oder 4 Prozent.

Die Sicherheit der meisten Verkehrsteilnehmenden hat sich seit 2000 verbessert. Dies gilt aber nicht für die Motorradfahrer.

Wurden 2000 1199 Töfflenker bei Unfällen verletzt oder getötet, so waren es 2007 1507, eine Zunahme von insgesamt 26 Prozent. Mit 8 Prozent fiel der Anstieg im Jahr 2007 zudem besonders hoch aus.

Weniger verunfallte Fussgänger

Die Zahl der verletzten oder getöteten Fussgänger war 2001 bis 2005 von 1031 auf 776 zurück gegangen. Danach nahm sie wieder um jährlich 4 respektive 8 Prozent zu, auf 872 (2007).

Bei den Velofahrerinnen und -fahrern geht dagegen die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten seit 2003 laufend zurück - von 950 auf 832.

Auch bei den Personenwagen ging die Gesamtzahl der Getöteten und Schwerverletzten 2000 bis 2007 kontinuierlich zurück (von 2704 auf 1803. Die Zahl der Todesopfer, die 2006 mit 156 einen Tiefststand erreicht hatte, stieg indes wieder auf 162.

(fest/sda)

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