Hochgeschwindigkeitsbahn eröffnet
In 95 Minuten von Madrid nach Valencia - mit der Bahn
publiziert: Samstag, 18. Dez 2010 / 23:42 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Dez 2010 / 00:35 Uhr
«Die Ente»
«Die Ente»

Valencia - Spaniens König Juan Carlos und Königin Sofía haben am Samstag die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn zwischen Madrid und der Hafenstadt Valencia am Mittelmeer eröffnet. Die neue Trasse ist knapp 400 Kilometer lang und kostete rund 6,6 Milliarden Euro (8,4 Mrd. Franken).

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Spanien verfüge über eines der grössten und modernsten Bahnnetze der Welt, sagte der 72-jährige Monarch nach der Ankunft im neuen Bahnhof Valencias. Die Eröffnung der neuen Strecke sei ein Meilenstein und gerade in schwierigen Zeiten wie diesen auch ein wichtiges Signal: «Wir können trotz der Krise optimistisch in die Zukunft schauen.»

Von der spanischen Hauptstadt bis zum Mittelmeer sind es mit der Bahn jetzt nur noch etwa 95 Minuten. Die Hochgeschwindigkeitszüge (AVE) zwischen Madrid und Valencia erreichen ein Spitzentempo von bis zu 330 km/h und verkürzen die Fahrzeit um mehr als die Hälfte.

Madrid am Meer

Die herkömmlichen Züge waren zwischen der Hauptstadt und der Mittelmeer-Metropole 3:25 Stunden unterwegs. Die AVE-Züge sollen 15-mal am Tag in beide Richtungen fahren und 55 Prozent der Flüge, 25 Prozent der Autofahrten und 5 Prozent der Busreisen zwischen beiden Städten ersetzen. «Die Bahn bringt Madrid ans Meer», sagte Verkehrsminister José Blanco.

Am Mittwoch hatten Kronprinz Felipe und Prinzessin Letizia bereits die Bahn-Schnellstrecke zwischen der Hauptstadt und der La-Mancha- Metropole Albacete in Betrieb genommen. Sie verläuft teilweise über dieselbe Trasse wie die Valencia-Linie.

Mit deren Inbetriebnahme erweitert die spanische Bahn ihr Schnellstreckennetz um 440 auf rund 2200 Kilometer. Weltweit wird Spanien damit nach Angaben des Verkehrsministeriums nur noch von China übertroffen.

(bert/sda)

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