In Erwartung des Showdowns
publiziert: Freitag, 2. Mai 2008 / 09:23 Uhr

Zwei Runden vor dem finalen Showdown im St.-Jakob-Park treten die beiden punktgleichen Meisterschaftskandidaten Young Boys (gegen Xamax) und Basel (gegen Zürich) zuhause an. Die restlichen drei Partien der 34. Runde der Super League finden am Samstag statt.

«Wir müssen nur eines unserer beiden Heimspiele gewinnen, um den Showdown in Basel zu haben», sagte YB-Trainer Andermatt.
«Wir müssen nur eines unserer beiden Heimspiele gewinnen, um den Showdown in Basel zu haben», sagte YB-Trainer Andermatt.
Martin Andermatt war vor der heissen Schlussphase in der Axpo Super League darauf bedacht, den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. «Wir müssen nur eines unserer beiden Heimspiele gewinnen, um den Showdown in Basel zu haben», sagte der YB-Trainer.

Die Berner haben heute die Möglichkeit, die Basler mit einem Blitzstart unter Druck zu setzen. Die Partie im Stade de Suisse beginnt eine halbe Stunde früher als der Klassiker zwischen dem FCB und dem FCZ im «Joggeli».

Die Young Boys haben sich von ihrem überraschenden Ausrutscher gegen Luzern scheinbar bestens erholt. In Sitten reagierten die Berner auf die erste Heimniederlage der Saison mit einem 2:1-Erfolg in einem von Kampf und Krampf geprägten Spiel. Sorgen hat Andermatt gleichwohl.

Die Sorgen Andermatts

Der junge Thierry Doubai, der in der Rückrunde zur Stammkraft reifte, fehlt im Saisonfinale mit einem Kreuzbandriss. Xavier Hochstrasser, Doubais Partner im zentralen defensiven Mittelfeld, ist nach der vierten Gelben Karte gesperrt.

Dazu steht auch der 17-fache Saisontorschütze Thomas Häberli nicht zur Verfügung, weil er nach der ebenfalls vierten Verwarnung ein Spiel aussetzen muss. Nicht rechnen können die Berner auch mit Carlos Varela, dessen Sperre für drei Spiele bestätigt wurde. Die Young Boys legten zwar abermals Rekurs ein und hoffen erneut auf aufschiebende Wirkung. Es ist jedoch kaum anzunehmen, dass der heissblütige Offensivspieler spanischer Provenienz schon heute wieder spielberechtigt ist.

Gross fordert drei Siege

In Basel ist die Devise klar. Drei Siege fordert Christian Gross, um den Meistertitel nach zwei Jahren, in denen der FCB vom heutigen Gegner jeweils hauchdünn distanziert wurde, wieder ans Rheinknie zu holen. Die Bilanz Basels gegen den Erzrivalen ist zuhause zwar sehr positiv, doch verpasste der FCB die entscheidenden Rendez-vous.

In den letzten 30 Meisterschaftsspielen kassierte Basel zuhause gegen Zürich nur zwei Niederlagen -- zuletzt an jenem 13. Mai 2006, an dem die Zürcher in wahrhaftig letzter Sekunden die Basler noch ablösten. Ein halbes Jahr zuvor leistete sich das Team von Christian Gross den Fehltritt im Achtelfinal des Swisscom Cups.

Personalsorgen

Die Ausgangslage ist vor dem jüngsten «Klassiker» jedoch kaum mehr mit den Duellen von vor zwei Jahren zu vergleichen. Die Personalsituation der Zürcher verschärfte sich weiter; nach den Ausfällen von Alexandre Alphonse und Eric Hassli steht Bernard Challandes einzig noch der umstrittene Emra Tahirovic von den etablierten Stürmern zur Disposition. Von den 56 Toren erzielte das dem Neuenburger aktuell zur Verfügung stehende Personal nur gerade 17 Treffer.

Entsprechend sind die Vorgaben Gross´ vor der Partie heute Abend. «Wir wollen aggressiv spielen, schnell umschalten und den Gegner sofort attackieren», sagt der Basler Trainer. Gross muss zwar auf David Degen verzichten, der sich zuletzt in guter Form präsentiert hatte. Dass der trickreiche Lampenberger jedoch für die ganze Saison ausfallen soll, stellte Gross in Abrede. Er hofft bereits im nächsten Spiel auf das Comeback Degens.

Ladies Night in Bern

Zumindest der Zuspruch der Zuschauer ist für die drittletzte Runde bereits meisterlich. In Basel wurden schon über 30'000 Tickets abgesetzt, in Bern immerhin über 20'000.

Im Stade de Suisse steht der Abend unter dem Motto «Ladies Night». Frauen bezahlen für alle Plätze nur zehn Franken. Im Vorfeld der Super-League-Partie holen die Frauen von Schwerzenbach und Bern den Cupfinal (17 Uhr) nach, der vier Tage vor dem ursprünglich vorgesehenen Datum (6. April) verschoben worden ist.

(fest/Si)

 
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