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In Kourou starten die letzten Galileo-Satelliten
publiziert: Donnerstag, 21. Aug 2014 / 16:16 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Aug 2014 / 19:08 Uhr
Die Darstellung zeigt die Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo in der geostationären Erdumlaufbahn.
Die Darstellung zeigt die Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo in der geostationären Erdumlaufbahn.

Morgen oder am Sonntag (22. oder 23. August 2014) werden zwei weitere Galileo-Satelliten den europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana verlassen, sofern das Wetter passt.

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Heute musste der Start der Witterung wegen verschoben werden. Die beiden künstlichen Monde, wurden nach den beiden Schulkindern Doresa und Milena benannt, die den EU-weiten Malwettbewerb gewannen, mit dem zwei Namen für die Satelliten gefunden werden sollten.

Ferdinando Nelli Feroci, der EU-Kommissar für Industrie und Unternehmen, erklärte: «Mit dem Start dieser beiden Satelliten treten wir in die Phase der vollständigen Betriebsbereitschaft von Galileo ein. Damit wird dem Programm Galileo neuer Elan verliehen, diesem wahrhaft europäischen Projekt, das sich auf die Ressourcen der EU-Länder stützt, um so grösstmöglichen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger der EU zu erzielen. Galileo wird in einem technologischen Grenzbereich eingesetzt und bietet Anwendungen mit einem enormen wirtschaftlichen Potenzial, wodurch die Ziele der EU in den Bereichen Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden. Ich freue mich auch, mitteilen zu können, dass die EU ab 2015 in der Lage sein wird, eine europäische Ariane-5-Trägerrakete zu verwenden. Es handelt sich dabei um einen neuen Auftrag für die EU-Raumfahrtindustrie im Wert von 500 Mio. Euro.»



Europäisches Satellitennavigationssystem

Bis zum Ende dieses Jahrzehnts soll das europäische Satellitennavigationssystem mit der vollständigen Konstellation von dreissig Galileo-Satelliten einschliesslich der sechs im Orbit aktiven Ersatzsatelliten den Betrieb aufnehmen. Dann wird das es den Nutzern ermöglichen, ihre genaue Position in Raum und Zeit mit grösserer Präzision und Zuverlässigkeit als mit den derzeit bestehenden Systemen zu bestimmen. Galileo wird kompatibel und - bei einigen seiner Dienste - auch interoperabel mit ähnlichen bereits bestehenden Systemen sein, dabei jedoch autonom bleiben. Die Galileo-Daten werden auch den sogenannten kritischen Dienstleistungen zu Gute kommen, zum Beispiel werden die Verkehrssysteme Strasse und Schiene sicherer und Reaktionen auf Notsituationen verbessert. 



Eine ganze Reihe von innovativen neuen Produkten

Sobald Galileo in Betriebsphase tritt, werden eine ganze Reihe von innovativen neuen Produkten und Dienstleistungen in anderen Branchen entstehen. Die EU-Kommission erhofft sich daraus die Entwicklung von Wirtschaftswachstum, Innovation und hochqualifizierter Arbeitsplätze. Im Jahr 2013 wurde das jährliche globale Marktvolumen für weltweite Satellitennavigationsprodukte und -dienstleistungen auf 175 Milliarden Euro geschätzt, und es wird davon ausgegangen, dass es in den kommenden Jahren auf schätzungsweise 237 Milliarden Euro im Jahr 2020 steigen wird.



Seit 2011 ist EGNOS, das europäische System zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit des globalen Satellitennavigationssystems, in Betrieb. EGNOS verbessert die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Signale bestehender Systeme, indem Messfehler korrigiert und Informationen über die Signalintegrität bereitgestellt werden. EGNOS wird in der Luftfahrt verwendet, um die für präzisere Landungen, einen Rückgang der Verspätungen und Umleitungen sowie für effizientere Routen in Europa erforderliche Präzision von Positionsdaten bereitzustellen.

(Hans-Robert Richarz/pd)

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