In Portugal übernachten Menschen aus Angst vor Bränden im Freien
publiziert: Donnerstag, 14. Aug 2003 / 12:09 Uhr

Lissabon - Aus Furcht vor den näher rückenden Waldbränden haben zahlreiche Menschen an der portugiesischen Algarveküste die Nacht im Freien verbracht. Der portugiesische Innenminister forderte mehr Mittel für den Kampf gegen die Flammen.

Jeden Sommer wüten Waldbrände in Portugal. (Archiv)
Jeden Sommer wüten Waldbrände in Portugal. (Archiv)
Wenn wir nicht mehr Mittel mobilisieren können, werden wir diesen Feind nicht besiegen, sagte Antonio Fugueiredos Lopes am Fernsehen. Auch der Bürgermeister von Bensafrim sprach im Radiosender TSF von einer sehr komplizierten Lage. Das Feuer sei ausser Kontrolle und lodere an mehreren Fronten.

Viele Bewohner des 2000 Einwohner zählenden Ortes schliefen auf ihren Veranden oder beobachteten, ob der Wind das Feuer aus den nahegelegenen Bergen in ihre Richtung treibe.

In der unweit von Bensafrim gelegenen Küstenstadt Lagos, die beliebtes Ziel vor allem junger Touristen ist, rückten die Flammen bis auf fünf Kilometer an die Bars und Restaurants heran. Autos und Hausdächer waren mit Asche bedeckt.

Östlich von Lagos nahe der Stadt Silves kämpften Feuerwehrleute gegen immer wieder neu auflodernde Flammen eines Brandes, der am Dienstag ausgebrochen war.

In einem Spital in Lissabon erlag ein Feuerwehrmann seinen schweren Verletzungen, die er Anfang Monat bei der Bekämpfung der Brände im Landesinneren erlitten hatte.

In Portugal verbrannte seit Ende Juli eine Fläche von schätzungsweise 215 000 Hektar Forst, das ist fast die Grösse Luxemburgs.

Im ebenfalls stark betroffenen Nordosten Spaniens brachen in den katalonischen Provinzen Gerona und Barcelona am Mittwoch vier neue Brände aus. 2000 Menschen mussten aus den Gemeinden Llagostera, Macanet, Tordera und Olerdola evakuiert werden. Auf dem Boden bekämpften 30 Feuerwehrmannschaften die Flammen, sie wurden von zehn Mannschaften aus der Luft dabei unterstützt.

(bsk/sda)

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