Abfallrecycling
In SBB-Bahnhöfen boomt das getrennte Wegschmeissen
publiziert: Dienstag, 20. Okt 2015 / 12:00 Uhr
SBB-Kunden werfen fleissig Abfall getrennt weg.
SBB-Kunden werfen fleissig Abfall getrennt weg.

Zürich - Die Abfalltrennung in SBB-Bahnhöfen und die Sensibilisierung gegen Littering bewähren sich. Laut SBB wird bereits viel mehr Abfall getrennt entsorgt als erwartet. Züge und Bahnhöfe sind zudem sauberer.

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An den fünf grössten Bahnhöfen der Schweiz führte die SBB Anfang November 2014 Abfalltrennbehälter ein. Seither können die Kundinnen und Kunden Papier, PET, Alu und Restmüll getrennt wegschmeissen. Und das tun sie fleissig: Insgesamt wurden 171 Tonnen PET, 75 Tonnen Alu und 373 Tonnen Papier gesammelt. Dazu kamen 855 Tonnen Restmüll.

Das ist «ein voller Erfolg», wie die SBB in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Die Trennquote liege deutlich höher als bei den fürs erste Jahr erwarteten 25 Prozent. Bis Ende Jahr werde sie sich bei rund 42 Prozent eingependelt haben.

Saubere Züge

Bei der Anti-Littering-Sensibilisierungskampagne ging es aber nicht allein um das Trennen von Abfall, sondern auch um die Sauberkeit von Zügen und Bahnhöfen. Und auch da spielten die Kundinnen und Kunden mit. Heute gebe es in den Zügen deutlich weniger Abfall zu entsorgen als früher. Allein im Bahnhof Bern fielen bis Ende 2015 voraussichtlich rund 37 Tonnen weniger an als im Jahr 2012.

Dies wirke sich positiv auf das Image der Bahn aus, heisst es in der Mitteilung. In der jüngsten Umfrage zur Kundenzufriedenheit sei denn auch der Wert «Sauberkeit in Zügen und an Bahnhöfen» auf einem rekordhohen Stand gewesen.

Geigen aus Abfall

Dass das Abfalltrennen nicht nur einem Sauberkeitswahn Genüge tut, sondern dass dabei wirklich wertvolle Materialien recycelt und neu verwendet werden, machte die SBB am Dienstag mit einer speziellen Aktion deutlich: Im Zürcher Hauptbahnhof spielte ein fünfköpfiges Kammerorchester.

Studierende der Zürcher Hochschule der Künste interpretierten Klassisches mit zwei Violinen, einer Bratsche, einem Cello und einem Kontrabass. Der Clou: Alle Instrumente waren aus Abfall hergestellt.

(bg/sda)

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