In der Schweiz lässt es sich gut leben
publiziert: Donnerstag, 4. Nov 2010 / 16:00 Uhr
Was den Grad an Ungleichheit betrifft, hat die Schweiz aufgeholt.
Was den Grad an Ungleichheit betrifft, hat die Schweiz aufgeholt.

Genf - Die Schweiz gehört weiterhin zu den Ländern mit einer hohen Lebensqualität. Im Gegensatz zu Norwegen, das seinen Spitzenplatz verteidigen konnte, fiel die Schweiz allerdings vom neunten auf den - innerhalb der reichen Länder schlechten - 13. Rang zurück.

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Dies geht aus dem jährlichen Bericht des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) hervor, der am Donnerstag in Genf zum 20. Mal vorgestellt wurde. Er wirft erstmals einen analytischen Blick auf eine längere Periode: die Entwicklung der vergangenen 40 Jahre.

Das UNDP hat nach eigenen Angaben «die entscheidenden Komponenten menschlicher Entwicklung» systematisch untersucht. Zu diesen gehören neben dem Bruttonationaleinkommen unter anderem die Lebenserwartung bei der Geburt, die durchschnittliche Schulbesuchsdauer, die allgemeine Ungleichheit, die geschlechtsspezifische Ungleichheit, die medizinische Infrastruktur und die Möglichkeiten politischer Teilnahme.

Kürzere Schulzeit in der Schweiz

Die Schweizer Rang-Verschlechterung auf dem Human Development Index (HDI) des UNDP erklärt sich unter anderem damit, dass die Vereinten Nationen neu die durchschnittliche Schulbesuchsdauer berücksichtigten. Und diese ist in der Schweiz mit durchschnittlich 10,3 Jahren 2,3 Jahre kürzer als in Norwegen.

Was den Grad an Ungleichheit betrifft, hat die Schweiz aufgeholt - auf den siebenten Platz insgesamt und was die Geschlechter betrifft auf den vierten Platz. Überholt wird sie nur von den Niederlanden, Dänemark und Deutschland.

Auf dem HDI-Gesamtindex belegen folgende Länder die ersten zehn Ränge: Norwegen, Australien, Neuseeland, die USA, Irland, Liechtenstein, die Niederlande, Kanada, Schweden und Deutschland. Frankreich belegt Rang 14, Israel 15, Italien 23, Österreich 25, gefolgt von Grossbritannien auf Platz 26. Russland belegt abgeschlagen Rang 65, die Türkei 83, China 89 und Indien 119.

Afrikanische Länder bleiben Schlusslichter

Die zehn hintersten Ränge des Indexes belegen ausnahmslos afrikanische Länder: Auf dem letzten Platz liegt Simbabwe, gefolgt von Kongo-Kinshasa, Niger, Burundi, Mosambik, Guinea-Bissau, Tschad, Liberia, Burkina Faso und Mali.

1,7 Milliarden Menschen in 104 Ländern leben gemäss UNO in mehrdimensionaler Armut, das heisst: Die Bevölkerung muss in mehreren überlebenswichtigen Bereichen mit akuten Entbehrungen zurechtkommen.

(ade/sda)

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