In der Schweiz tobt der Geschlechterkampf
publiziert: Montag, 7. Nov 2005 / 22:43 Uhr

Bern - Erste Trends der Online-Umfrage «Perspektive Schweiz» zeigen: In der Schweiz tobt ein Geschlechterkampf.

«Perspektive Schweiz» ist eine Online-Umfrage über die Zukunft der Schweiz.
«Perspektive Schweiz» ist eine Online-Umfrage über die Zukunft der Schweiz.
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Vier Wochen nach dem Startschuss zur Online-Umfrage «Perspektive Schweiz» haben 12 000 Personen ihre persönliche Meinung zur Zukunft der Schweiz eingebracht. Obwohl die Online-Umfrage noch bis zum 16. Dezember dauert, sei bereits jetzt schon klar, dass sich Männer und Frauen die Zukunft der Schweiz unterschiedlich vorstellen, teilte «Perspektive Schweiz» mit.

35 Prozent der Frauen sind beispielsweise dafür, dass im Bundesrat mindestens drei Frauen sitzen müssen. 18 Prozent haben dazu keine Meinung und 47 Prozent sind dagegen. Bei den Männern findet dieser Vorschlag kein Gehör. Nur 15 Prozent der Männer sind für eine Frauenquote im Bundesrat.

Überall unterschiedliche Meinungen

Unterschiedliche Ansichten herrschen auch bei der Frage, ob Frauen wie die Männer Militär- oder Zivildienst leisten müssen: 40 Prozent der Männer stimmen dem Vorschlag zu, 45 Prozent lehnen ihn ab und 15 Prozent sind unentschlossen.

Bei den Frauen herrscht hingegen klare Ablehnung vor: 64 Prozent der bisherigen Umfrage-Teilnehmerinnen sind gegen eine Dienstpflicht der Frauen, nur 20 Prozent sind dafür und 16 Prozent unentschlossen.

Parteipolitisch neutral ausgerichtet

«Perspektive Schweiz» ist die Online-Umfrage über die Zukunft der Schweiz. Die Umfrage umfasst neben dem Thema Gleichstellung auch die Themen Wirtschaftswachstum, Familienpolitik und Regionalpolitik. Schweizerinnen und Schweizer haben über die Umfrage die Möglichkeit, der Politik mitzuteilen, wie sie sich die Zukunft der Schweiz vorstellen.

Das Projekt ist parteipolitisch neutral ausgerichtet und geniesst Unterstützung in allen vier Bundesratsparteien. Der Preisüberwacher Rudolf Strahm (SP), die Parteipräsidentin Doris Leuthard (CVP) sowie die Parteipräsidenten Ueli Maurer (SVP) und Fulvio Pelli (FDP) das Patronat übernommen.

(smw/sda)

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