Indien will illegale Pakistaner und Bangladescher ausweisen
publiziert: Dienstag, 7. Jan 2003 / 14:43 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 7. Jan 2003 / 15:02 Uhr

Neu Delhi - Indien hat illegal im Land lebende Pakistaner und Bangladescher als Gefahr für die nationale Sicherheit bezeichnet und will sie ausweisen.

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Innenminister Lal Krishna Advani forderte die indischen Bundesstaaten auf, die Ausländer aufzuspüren und auszuweisen. Nach offiziellen Angaben sollen sich 15 Millionen illegale Einwanderer aus Bangladesch und 11 500 Pakistaner in Indien aufhalten. Das berichtete die indische Nachrichtenagentur UNI.

Nach Advanis Angaben seien die Pakistaner mit gültigen Papieren eingereist und dann untergetaucht. Indien hat kein verlässliches Personenregister und keine Personalausweise.

Da in Indien Moslems leben, die dieselben Sprachen sprechen wie eingereiste Pakistaner oder Bangladescher, ist es kaum möglich, Ausländer zu ermitteln. Die meisten illegalen Einwanderer aus Bangladesch sind seit Jahren in Indien integriert.

(bert/sda)

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