Indischer Botschafter nach eineinhalb Jahren wieder in Pakistan
publiziert: Dienstag, 15. Jul 2003 / 21:53 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Jul 2003 / 23:11 Uhr

Wagah - Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren ist wieder ein indischer Botschafter im verfeindeten Nachbarstaat Pakistan eingetroffen. Am einzigen Grenzübergang Wagah wurde Hochkommissar Shiv Shankar Menon von pakistanischen Regierungsbeamten in Empfang genommen.

Das Tauwetter hatte im April begonnen, als Indiens Premier Atal Behari Vajpayee Pakistan die Hand der Freundschaft anbot.
Das Tauwetter hatte im April begonnen, als Indiens Premier Atal Behari Vajpayee Pakistan die Hand der Freundschaft anbot.
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Indischer Botschafter nach eineinhalb Jahren wieder in Pakistan

WAGAH - Zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren ist wieder ein indischer Botschafter im verfeindeten Nachbarstaat Pakistan eingetroffen. Am einzigen Grenzübergang Wagah wurde Hochkommissar Shiv Shankar Menon von pakistanischen Regierungsbeamten in Empfang genommen.

Er wolle beim Aufbau freundlicher und konstruktiver Beziehungen helfen, sagte der frühere Botschafter in China vor Journalisten.

Nach einem blutigen Anschlag auf das indische Parlament am 13. Dezember 2001 hatte Neu Delhi seinen Botschafter aus Islamabad abgezogen. Die Spannungen hatten beide Atommächte an den Rand eines Kriegs gebracht.

Der pakistanische Botschafter Aziz Ahmed Khan war bereits Ende Juni wieder in Neu Delhi eingetroffen, am Freitag wurde der Busverkehr zwischen beiden Ländern wieder aufgenommen.

Auch Visaerleichterungen und der Flugverkehr stünden wieder auf der Tagesordnung, sagte Wagah. Das Tauwetter hatte im April begonnen, als Indiens Premier Atal Behari Vajpayee Pakistan die Hand der Freundschaft anbot.

Entgegen den offiziellen Bemühungen um Entspannung wurde der indische Teil Kaschmirs aber von einer neuen Gewaltwelle erschüttert. Sicherheitskräfte erschossen sechs mutmassliche Moslemrebellen. Nach offiziellen Angaben wurden damit seit Sonntag 39 Menschen getötet, darunter 26 Rebellen.

Gegen angebliche Grenzverletzungen von pakistanischen Gruppen, demonstrierten in der afghanischen Hauptstadt Kabul rund 300 Personen. Die Proteste überschatteten ein Treffen von Vertretern Afghanistans, Pakistans und der USA.

Dieses sollten den Konflikt zwischen den Nachbarländern entschärfen. Über Ergebnisse der Gespräche in Kabul ist noch nichts bekannt.

(bert/sda)

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