Indonesien verdächtigt El-Kaida-Netzwerk hinter Anschlägen
publiziert: Montag, 14. Okt 2002 / 23:27 Uhr

Kuta - Indonesiens Regierung hat erstmals die Bombenanschläge auf Bali mit dem radikalen Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung gebracht. Australien verdächtigt die Gruppe Jeemah Islamiyah als Drahtzieher. Sie soll direkte Verbindungen zu El-Kaida haben.

Der indonesische Verteidigungsminister Matori Abdul Djalil glaubt, dass El Kaida etwas mit dem zu tun hat, was auf Bali passiert ist.
Der indonesische Verteidigungsminister Matori Abdul Djalil glaubt, dass El Kaida etwas mit dem zu tun hat, was auf Bali passiert ist.
Der indonesische Verteidigungminister Matori Abdul Jalil sagte in Jakarta, er glaube, dass El Kaida etwas mit dem zu tun hat, was auf Bali passiert ist. Ohne Beweise zu präsentieren sagte er weiter, der Vorfall lasse ihn glauben, dass es ein El-Kaida-Netzwerk in Indonesien gebe.

Der australische Aussenminister Alexander Downer wiederholte seinen Verdacht gegen die radikale indonesische Gruppe Jemaah Islamiyah. US-Präsident George W. Bush und der britische Aussenminister Jack Straw vermuteten ebenfalls Extremisten mit möglichen Verbindungen zur El Kaida.

Bis Montagabend gab es weder offizielle Angaben noch Bekenntnisse von möglichen Attentätern. Wer die Bombenanschläge mit mindestens 183 Toten und über 300 Verletzten verübt hat, blieb unklar. Die Mehrzahl der Opfer stammt offenbar aus Australien. Australische Medien berichteten, dass noch 220 Australier auf Bali vermisst würden.

Der australische Ministerpräsident John Howard rief seine Landsleute auf, sich auf eine katastrophale Opferzahl einzustellen. Er sprach von einer nationalen Tragödie. Die Anschläge nannte er einen barbarischen, brutalen Massenmord ohne Rechtfertigung.

Howard drängte die indonesische Regierung zur Verschärfung ihrer Anti-Terror-Massnahmen. Indonesien wich dem Druck und kündigte Verschärfungen an. Der Sicherheitsbeauftragte sagte, die Regieurng werde schärfer und ohne zu zögern gegen Terrorismus vorgehen.

Am Samstag waren in dem beliebten Ferienort Kuta Sprengsätze vor zwei gut besuchten Discotheken explodiert. Zumindest eine der Bomben war in einem Auto versteckt, das vor einem der Clubs geparkt war. Eine weitere Explosion ereignete sich vor dem US-Konsulat in der Insel-Hauptstadt Denpasar.

(sda)

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