Gegen «Provozierende Kleidung» in Jakarta
Indonesische Parlamentarierinnen sollen keine Miniröcke mehr tragen
publiziert: Dienstag, 6. Mrz 2012 / 18:57 Uhr
Besteht wirklich die Gefahr einer «unmoralischen Aktion» gegenüber indonesischen Parlamentarierinnen wenn sie einen Minirock tragen?
Besteht wirklich die Gefahr einer «unmoralischen Aktion» gegenüber indonesischen Parlamentarierinnen wenn sie einen Minirock tragen?

Jakarta - Frauen im indonesischen Parlament sollen künftig keine Miniröcke und andere «provozierende Kleidung» mehr tragen. Dies ordnete der Parlamentsvorsitzende Marzuki Alie an - und nannte zugleich die Kleidung der Frauen als einen möglichen Grund für Vergewaltigungen.

3 Meldungen im Zusammenhang
«Wir wissen, dass es kürzlich viele Vergewaltigungen und andere unmoralische Aktionen gab. Und das liegt daran, dass Frauen nicht die richtige Kleidung tragen», sagte Marzuki Alie.

Frauenrechtlerinnen reagierten am Dienstag erzürnt auf die Äusserungen. Durch diese würden Vergewaltigungen bagatellisiert und die Opfer zu Tätern gemacht.

«Wir erwarten von ihnen, dass sie Gesetze zum Schutz der Frauen vor Gewalt machen und nicht, dass sie Frauen dafür verurteilen, wie sie sich kleiden», sagte Chika Noya, deren Organisation gegen Vergewaltigungen von Frauen kämpft.

(asu/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Mit dem Widerstand zum Kravattenzwang blieben die Linken im Genfer Grossrat erfolglos.
Genf - Mitglieder des Genfer Grossen Rats sind künftig per Gesetz angehalten, sich «angemessen» zu kleiden und sich ihrem Amt entsprechend würdig zu verhalten. Den ... mehr lesen
Kiew - Frauen im kurzen Rock, mit ... mehr lesen
«Das Make-up sollte der natürlichen Farbe der Haut entsprechen, zurückhaltend und massvoll sein.»
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Friedrich von Martens, Märjelensee, um 1854. © Collection Nicolas Crispini, Genève
Friedrich von Martens, Märjelensee, um ...
Fotografie Die Ausstellung «Nach der Natur» der Fotostiftung Schweiz im Fotomuseum Winterthur beleuchtet die ersten 50 Jahre der Schweizer Fotografie. Die Ausstellung führt Werke aus vielen öffentlichen und privaten Sammlungen zusammen, um die Anfänge der Schweizer Fotografie in ihrer künstlerischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung zu erfassen. mehr lesen  
Fotografie Vom 26. August bis 3. Oktober 2021 zeigt das IPFO Haus der Fotografie in Olten die Gewinner des World Press Photo ... mehr lesen  
Chris Donovans Beitrag zur «World Press Photo Story of the Year».
Analoges Gadget des 19. Jahrhunderts: Ein Stereoskope.
Fotografie Die Ausstellung «Stereomania. Die Schweiz in 3D» im Landesmuseum Zürich präsentiert Stereofotografien der Schweiz aus der Zeit zwischen 1860 ... mehr lesen  
Unter dem Begriff der subjektiven Lebensqualität versteht man im Allgemeinen das Wohlbefinden eines Menschen und seine Empfindung über die Qualität seiner ... mehr lesen
Alleinerziehende fühlen sich oft überfordert.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 0°C 11°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 2°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 2°C 9°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 1°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 4°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 2°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 8°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten