Infektionsprävention zeigt Wirkung
publiziert: Samstag, 4. Nov 2006 / 11:18 Uhr / aktualisiert: Samstag, 4. Nov 2006 / 12:25 Uhr

Bern - Jährlich stecken sich in der Schweiz 70 000 Menschen im Spital mit einer Krankheit an, rund 2000 sterben daran.

Das Wichtigste für eine gesunde Hygiene: Ärzte und Pflegepersonal sollen regelmässig die Hände waschen.
Das Wichtigste für eine gesunde Hygiene: Ärzte und Pflegepersonal sollen regelmässig die Hände waschen.
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Grund ist oft die ungenügende Handhygiene des Gesundheitspersonals. Eine Anfang Jahr lancierte Kampagne zeigt nun Wirkung. Innerhalb von 4 Monaten hat sich die Handhygiene in Schweizer Spitälern um 25 Prozent verbessert. Diesen Wert hat die Arbeitsgemeinschaft SwissNOSO durch direkte Beobachtungen in 116 Spitälern ermittelt, wie sie am Freitag mitteilte.

Die Ausgangslage vor dem Kampagnenstart war desolat: Massnahmen der Handhygiene wurden in nur 54 Prozent der angezeigten Fälle angewendet. Dabei schnitten die Ärzte mit 45 Prozent noch deutlich schlechter ab als die Pflegenden. Die Werte waren durch Beobachtung von 40 000 Situationen ermittelt worden.

Hygienelösung an jedem Bett

Die im Januar dieses Jahres gestarete Kampagne baut auf klare Richtlinien und Instruktionen für das Personal, Unterstützung der Spitalleitung, Bereitstellung von Hygienelösung an jedem Patientenbett und Messung der Handhygiene. Zudem wurden fünf Situationen definiert, in welchen die Säuberung der Hände mit alkoholischer Lösung unerlässlich ist.

Die Kampagne soll vorläufig weitergeführt und allenfalls sogar ausgeweitet werden, schreibt SwissNOSO. Diese Arbeitsgemeinschaft setzt sich zusammen aus Spezialisten von Universitäten, Spitälern, der Kantone und des Bundesamts für Gesundheit.

Die Kampagne wird zudem von der Schweizerischen Gesellschaft für Spitalhygiene, der Schweizerischen Gesellschaft für Infektiologie und vom Spitaldachverband Hbegleitet. Finanziert wird sie von den beteiligten Spitälern und Organisationen sowie von Sponsoren.

(fest/sda)

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