Inferno in Galicien langsam unter Kontrolle
publiziert: Montag, 14. Aug 2006 / 21:40 Uhr

La Coruña - Galicien atmet auf: Nach zehntägigem Kampf bekommen die Löschmannschaften im Nordwesten Spaniens das brennende Inferno in den Wäldern allmählich unter Kontrolle.

In Galicien waren noch 40 Brandherde aktiv.
In Galicien waren noch 40 Brandherde aktiv.
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Nach dem grössten Löscheinsatz in der Geschichte des Landes scheine ein «Anfang vom Ende» der Waldbrände in Galicien in Sicht, sagte Verteidigungsminister José Antonio Alonso. In Galicien waren noch 40 Brandherde aktiv, im Vergleich zu 164 am Samstag. 10 Feuer waren noch ausser Kontrolle.

Die Feuerwehrleute hoffen nun, dass ihnen das Wetter in ihrem Kampf gegen die Flammen zur Hilfe kommen würde. Für Mittwoch waren Regenfälle angekündigt. Ein Behördenchef gab die Parole aus, die Brandherde bis dahin soweit einzudämmen, dass der Regen den Rest löschen könne.

Im Kampf gegen die insgesamt über 1000 Waldbrände waren auch 2000 Soldaten im Einsatz. In den vergangenen zehn Tagen waren in der Region mehr als 500 Quadratkilometer Wald- und Buschland vernichtet worden.

27 Festnahmen

Fünf Menschen kamen in den Flammen ums Leben. Die meisten Feuer waren von Brandstiftern gelegt worden. 27 Verdächtige wurden festgenommen. Die Behörden vermuten bandenmässige Brandstiftung.

Die Bürgerinitiative «Nunca Máis» (Nie wieder), die nach dem Untergang des Öltankers «Prestige» vor vier Jahren entstanden war, beschloss, erneut aktiv zu werden. Sie will sich nun unter dem Slogan «Lume, Nunca Máis» (Feuer, nie wieder) für eine andere Forstpolitik einsetzen.

Im benachbarten Portugal entspannte sich die Lage aufgrund kühlerer Temperaturen ebenfalls. 400 Löschkräfte standen aber weiterhin im Einsatz. Allein die Hälfte von ihnen kämpfte in Sever de Vouga in der Region Aveiro gegen den schlimmsten Waldbrand des Landes. Unterstützt wurden sie von 60 Löschfahrzeugen.

(bert/sda)

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