Bern - Schärfere Rauchverbote in der ganzen Schweiz: Dies fordert die Initiative «Schutz vor Passivrauchen», über die das Volk am 23. September abstimmt. Am Montag haben die Initianten ihre Argumente präsentiert. Im Vordergrund stehen die Service-Angestellten.
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Die Initiative verlangt, dass alle Innenräume rauchfrei werden, die öffentlich zugänglich sind oder als Arbeitsplatz dienen. Damit wären künftig in Restaurants nur noch unbediente Fumoirs erlaubt. In 8 Kantonen ist dies schon heute so. In 18 Kantonen sind bediente Fumoirs dagegen erlaubt, in 11 davon auch kleine Raucherlokale.
Aus Sicht der Initianten ist dies zu viel Kantönligeist: «Für jeden Kanton ein anderes Rauchverbot, macht schlicht keinen Sinn», befand der Tessiner CVP-Nationalrat Fabio Regazzi. Alle Arbeitnehmenden hätten das Recht auf den gleichen Schutz vor Passivrauchen, unabhängig davon, ob sie in Genf oder in Luzern arbeiteten.
Streit um Einzelbüros
Umstritten ist, ob bei einer Annahme der Initiative das Rauchen auch in Einzelbüros verboten wäre. Laut dem Abstimmungsbüchlein des Bundes ist dies der Fall. Die Initianten kritisieren die Auslegung des Bundesrates aber als «absolut unverständlich».
Wo keine Drittpersonen geschädigt würden, bliebe das Rauchen erlaubt, versicherte Bietenhard. Dies hätten die Initianten stets gesagt, und ein Rechtsgutachten stütze ihre Sichtweise. Das letzte Wort hat indes das Parlament: Wird die Initiative angenommen, entscheidet es, wie sie umzusetzen ist.
Extremismusvorwürfe zurückgewiesen
Die Initianten wehren sich auch gegen den Vorwurf der Gegner, sie forderten Rauchverbote, die einer Prohibition gleichkämen. Der Extremismus-Vorwurf entbehre jeglicher Grundlage, hiess es an der Medienkonferenz. Es gehe um den Schutz der Angestellten, nicht mehr und nicht weniger.
Der Onkologe Thomas Cerny rief die Schädlichkeit des Passivrauchens in Erinnerung. Dieses erhöhe das Risiko, an Atemwegs-, Lungen- sowie Herz-Kreislaufbeschwerden zu erkranken. Weltweit stürben jährlich über eine halbe Millionen Menschen an den Folgen des Passivrauchens.
Hinter der Initiative steht eine Allianz aus Gesundheits-, Konsumenten-, Jugend- und Arbeitnehmerorganisationen. Die Federführung hat die Lungenliga Schweiz. Der Bundesrat und das Parlament lehnen das Volksbegehren ab.
(alb/sda)
Sie jammern ja schlimmer als ein altes Weib!
Trinken Sie auch jeden Abend eine Buttermilch und machen Fusswickel?
Kein Wunder, sind ausgerechnet die Kinder von Gesundheitsfanatikern häufig Allergiker. Deren Immunsystem wertet jede kleinste Anomalie als Angriff auf den Organismus und reagiert deshalb über.
Wenn es Ihnen gelingt, das Leben etwas gelassener zu nehmen, leben Sie gesünder. Vielleicht dann sogar ohne ständigen Hustenreiz.
Den habe ich übrigens auch, wenn ich solchen Finöggelis begegne.
Oder wollen Sie wirklich im Altenheim 100 werden und sich von launischen Pflegern die verschissenen Unterhosen wechseln lassen? Naja, jedem das seine.
Nachdem die jetzigen Gesetze in Kraft traten, gehören Sie Tron und Martin zu den absolut Intoleranten in der Bevölkerung. Das ist wirklich schon Extremismus.
Die Schilderungen wie Sie draussen von Rauchern misshandelt werden, finde ich masslos übertrieben. Das passt eher zu Leuten die nach dem Händeschütteln noch mit Desinfektionstüchlein hantieren oder glauben die Schweiz müsste unter eine Käseglocke.
Nebenbei: Sollte einer meiner Angestellten mich wegen Rauchen in meinem separaten Einzelbüro anzeigen, fände ich wenige Tage später einen Grund ihn zu feuern. Solche Extremisten und Kameradenschweine bräuchte ich in meinem Team nicht. Ausserdem bin ich in meinem eigenen Betrieb immer noch der Chef und nicht der Staat oder Spinner.
Dass ich nun aber in nächster Nähe, von zwei neu dazugestossenen, paffenden Zigarrenrauchern maltretiert werde, mag ich wie viele andere einfach nicht mehr länger akzeptieren. Auch habe ich langsam keine Lust mehr all die ignoranten Raucher höflich darauf hinzuweisen. Mache das schon so lange und es nervt nur noch. Offenbar braucht es weitere rechtliche Einschränkungen, sonst hört das mit dem ärgerlichen Passivrauchen nie auf.
Es hat auch nicht mit "Täubele" zu tun. Ich habe typischerweise, wie auch viele andere, durch den Passivrauch Hustenreiz, entzündete Augen etc.
Immer noch gibt es Lehrlinge, die neben dem paffenden Chef ausharren müssen, beispielsweise in Lieferwagen von Handwerkern...
- mcdale aus St. Gallen 102
Scho recht Aber mit 1:12 können Sie das nicht verhindern. Schlichtweg nicht ... heute 07:24 - Midas aus Dubai 3025
Quälende Frage bei 1:12 Wie können wir darauf vertrauen dass der staatliche Geheimdienst bei ... heute 01:18 - Midas aus Dubai 3025
Liebe Genossen Unsere Sozialisten und Kommunisten werfen sich ja wieder mächtig in's ... heute 00:58 - thomy aus Bern 3811
1 zu 12-Intiative heisst ..., Nur, damit ich mir das zu Gemüte führen kann. Am Beispiel eines, einer ... gestern 22:20 - keinschaf aus Henau 1519
Das nächste Mal... ...bitte etwas auf die Rechtschreibung schauen, JB;-) Wenn schon der ... gestern 19:14 - Kassandra aus Frauenfeld 740
Sehr kurze "gute Zeit"! Gerade einmal 12 Minuten! gestern 16:15 - Kassandra aus Frauenfeld 740
Und weswegen? Weil man dieses komische Ding als Sonnen- oder Windrad bezweichen ... gestern 16:08 - frusti aus Kirchdorf 17
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