Höhe der Fallpauschalen unter der Lupe
Inselspital soll Fallpauschalen senken
publiziert: Samstag, 30. Jun 2012 / 15:46 Uhr
Insel-Spital, Bern
Insel-Spital, Bern

Bern - Es könnte zum Präzedenzfall für die neue Spitalfinanzierung werden: Um satte 17 Prozent soll das Berner Inselspital die bisher erst mit zwei Krankenkassen ausgehandelten Fallpauschalen senken. Dies rät Preisüberwacher Stefan Meierhans der Berner Kantonsregierung.

Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
6 Meldungen im Zusammenhang
Der Preisüberwacher wollte sich am Samstag mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äussern zu einem entsprechenden Bericht der «Berner Zeitung». Er nehme «nicht Stellung, bis die Regierung einen Entscheid gefällt hat», sagte Meierhans auf Anfrage.

Die Spitäler reagieren verständnislos: «Das beweist, dass der Preisüberwacher das neue System der Fallpauschalen noch immer nicht verstanden hat», liess sich der Direktor des Spitalverbands H+, Bernhard Wegmüller, von Mediensprecherin Dorit Djelid auf Anfrage zitieren.

Vertreter von Spitälern, Kantonen und Krankenkassen hätten Meierhans mehrmals dargelegt, dass das System noch nicht ausgereift sei und er nicht alle Spitäler über einen Leisten schlagen könne.

«Völlig unrealistisch»

Wegmüller bezeichnete die Forderung des Preisüberwachers als «völlig unrealistische Stellungnahme». Wenn sich das Bundesverwaltungsgericht daran orientiere, «führt das zu einer Katastrophe».

Konkret rät Meierhans der Berner Kantonsregierung laut dem Zeitungsbericht, den Basispreis, den die Insel mit Assura und Supra vereinbart hat, von 11'435 auf 9484 Franken pro «Einheitsfall» zu senken. Das hiesse, dass die Fallpauschalen, die das Inselspital erhält, um 17 Prozent einbrächen.

Vom Inselspital selber war am Samstag keine Stellungnahme erhältlich. Insel-Sprecher Markus Hächler sagte, das laufende Verfahren werde nicht kommentiert.

(asu/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Knapp eineinhalb Jahre nach der Einführung der Fallpauschalen ziehen die Schweizer Spitäler eine positive erste ... mehr lesen
Das neue Tarifsystem kommt bei den Spitälern vorwiegend gut an.
Das Kispi ist mit den neuen Fallpauschalen nicht zufrieden.
Zürich - Der Stiftungsrat des Kinderspitals Zürich übt harsche Kritik am neuen Fallpauschalen-System. Swiss DRG habe nur zu ... mehr lesen
Bern - Der Spitalverband H+ nennt die Einführung der Fallpauschalen einen Erfolg. Dennoch geht er mit Versicherern ... mehr lesen
Die Spitäler sind unzufrieden mit einzelnen Kantonen.
Laut Gesetz sei die Helsana verpflichtet, die Rechnungen zu überprüfen.
Bern - Der Streit zwischen den Krankenversicherern und Spitälern um Patientendaten geht weiter: Die ... mehr lesen
Bern - Die fünf Schweizer Universitätsspitäler fordern rund 100 Tage nach Einführung der neuen Spitalfinanzierung eine ... mehr lesen
Die Unispitäler wehren sich gegen die neue Finanzierung.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Allgemein rechnen die Mediziner mit negativen Folgen von Fallpauschalen.
Bern - Spitalärzte und -ärztinnen befürchten in einer repräsentativen Umfrage negative Auswirkungen der per Anfang Jahr ... mehr lesen
Transparenter CH Medikamentenpreisvergleich
Wir kommen zu Ihnen, damit Sie zuhause bleiben können
Ankommen. Ausatmen. Eintauchen.
Seerose Resort & Spa
Seerosenstrasse 1
5616 Meisterschwanden
Massagepraxis Zürich-Oerlikon
Alexa Gesundheitsmassagen
Schwamendingenstrasse 36
8050 Zürich-Oerlikon
Akupunktur, Tuina, Massage, Laserakupunktur, Taping
Der Wettbewerb für die Entwicklung ausgewogener Produkte soll angeregt werden. (Symbolbild)
Der Wettbewerb für die Entwicklung ausgewogener ...
Die öffentliche Gesundheit  Bern - Coop, Coca-Cola und elf weitere Mitglieder der Initiative Swiss Pledge müssen ab nächstem Jahr strengere Kriterien berücksichtigen, wenn sie Werbung machen wollen, die sich an Kinder richtet. Unter anderem dürfen die beworbenen Produkte nicht zu viel Zucker enthalten. 
Urteil des EU-Gerichtshofs  Luxemburg - Das EU-weite Verbot eines Patents auf menschliche Embryonen gilt nur dann, wenn sich aus den benutzten Stammzellen auch ...
Ein menschlicher Embryo mit Embryoblast.
Schlaganfall ist weltweit die meist verbreitete Ursache für Körperbehinderungen und der zweitwichtigste Grund für das Auftreten von Demenz.
eGadgets «Ictus 3R»  Florenz - Wissenschaftler des italienischen CNR und der Università di Firenze haben mit «Ictus 3R» eine neue App zur ...  
Unentbehrlich  London - Ein Ebola-Arzt, Raumfahrtexperten, ein Pionier der Ice-Bucket-Challenge - sie ...  
Unter den geehrten: Ein Ebola-Arzt. (Symbolbild)
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1095
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... Sa, 22.11.14 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 51
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... Sa, 22.11.14 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1095
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
  • LinusLuchs aus Basel 51
    Inquisition Reloaded Das Festhalten am Bekannten, Bewährten und damit am Sicheren, ... Fr, 21.11.14 13:45
  • jorian aus Dulliken 1531
    Die verdammten Fakten Warum heisst Grönland Grönland? Warum kann man in Schottland keinen ... Fr, 21.11.14 04:03
  • Kassandra aus Frauenfeld 1095
    Ideologische Scheuklappen? Sie haben wohl Recht, LinusLuchs, wenn Sie bezüglich der Aussage "„Dass ... Do, 20.11.14 18:34
  • Kassandra aus Frauenfeld 1095
    Das kann ich aus meinem Berufsleben unbedingt bestätigen. Mitarbeiter im Verkauf und den ... Do, 20.11.14 00:51
  • LinusLuchs aus Basel 51
    Neoliberalismus keine Ideologie? Patrik Etschmayer war bei diesem Satz wohl einen Moment etwas ... Mi, 19.11.14 13:18
Medizin Jobs und Jobs Gesundheitswesen
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
FR SA SO MO DI MI
Zürich 5°C 6°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 5°C 8°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 6°C 10°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 6°C 11°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Luzern 7°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 7°C 12°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 2°C 12°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten