Inspektoren überprüfen Abschaltung von Yongbyon
publiziert: Sonntag, 15. Jul 2007 / 08:23 Uhr

Hakone - Experten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) werden heute Sonntag mit der Überprüfung des nordkoreanischen Atomreaktors Yongbyon beginnen. Das teilte der US-Sondergesandte für die Atomgespräche mit Nordkorea, Christopher Hill, mit.

In der Anlage von Yongbyon kann Plutonium für Atomwaffen hergestellt werden.
In der Anlage von Yongbyon kann Plutonium für Atomwaffen hergestellt werden.
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Hill, der sich im japanischen Thermalbad Hakone aufhielt, sagte der Nachrichtenagentur Kyodo, die IAEA-Inspektoren würden prüfen, ob Nordkorea den Reaktor tatsächlich abgeschaltet habe.

Die US-Regierung wurde nach eigenen Angaben am Samstag von der nordkoreanischen UNO-Mission in New York informiert, dass Pjöngjang seinen wichtigsten Atomreaktor Yongbyon abgeschaltet habe, in dem Plutonium für Atomwaffen hergestellt werden kann.

Öllieferungen angelaufen

Das Herunterfahren der Anlage ist ein wichtiger Schritt zur Beilegung des Atomstreits mit Nordkorea. Pjöngjang hatte sich am 13. Februar in Sechs-Länder-Gesprächen mit Südkorea, China, Japan, Russland und den USA dazu bereit erklärt.

Die im Gegenzug versprochenen Öllieferungen an Nordkorea liefen bereits an. Auch Lebensmittel sollen bereitgestellt werden.

Weitere Sechs-Länder-Gespräche sollen am Mittwoch in Peking beginnen. Nordkorea hatte eigenen Angaben zufolge im vergangenen Oktober erstmals einen Atomwaffentest unternommen.

(rr/sda)

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