Intel und Yahoo enttäuschen die Börse
publiziert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 17:06 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Jan 2006 / 18:02 Uhr

New York - Die IT-Schwergewichte Intel und Yahoo haben trotz deutlicher Umsatz- und Gewinnzuwächse die Börse enttäuscht.

Intel verfehlte die eigene Prognose von 10,4 bis 10,6 Mrd. Dollar Quartalsumsatz.
Intel verfehlte die eigene Prognose von 10,4 bis 10,6 Mrd. Dollar Quartalsumsatz.
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Da beide hohe Erwartungen verfehlten, wurden die Aktien mit kräftigen Abschlägen gestraft. Dies zog auch Technologieaktien in Europa in die Tiefe.

Der führende Internetportalbetreiber Yahoo steigerte den Gewinn im Schlussquartal 2005 um 83 Prozent auf 683,2 Mio. Dollar. Der Umsatz kletterte um 39 Prozent auf 1,5 Mrd. Dollar. Dabei stammten 1,3 Mrd. Dollar aus der Werbung.

Gewinnerwartungen verfehlt

Dennoch sackten die Yahoo-Aktien zum Auftakt des Handels in New York um 12,4 Prozent auf 35,14 Dollar ab. Das Unternehmen hatte die Gewinnerwartungen der Wall Street knapp verfehlt, und die Investoren waren auch mit den Geschäftsprognosen für dieses Jahr unzufrieden.

Insgesamt konnte Yahoo den Umsatz des ganzen vergangenen Geschäftsjahres um 47 Prozent auf 5,3 Mrd. Dollar steigern. Der Gewinn stieg um mehr als das Doppelte von 839,5 Mio. auf 1,9 Mrd. Dollar.

Intels Wachstum gebremst

Bei Intel bremsten der weiter rückläufige Bedarf an Tischcomputern sowie ein Kapazitätsmangel bei Chipsets das Wachstum. Intel setzte 10,2 Mrd. Dollar um. Dies sind zwar 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Branchenführer verfehlte jedoch die eigene Prognose von 10,4 bis 10,6 Mrd. Dollar Quartalsumsatz. Die Börse quittierte das Ergebnis mit einem Rutsch der Intel-Aktie um 10,7 Prozent auf 22,79 Dollar.

Den Gewinn steigerte Intel um 16 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar. Auch bei der Bruttogewinnmarge verfehlte Intel mit 61,8 Prozent das eigene Ziel von 63 Prozent. Der Jahresumsatz erhöhte sich um 13,5 Prozent auf 38,8 Mrd. Dollar. Unter dem Strich stieg der Jahresgewinn um 15 Prozent auf 8,7 Mrd. Dollar.

IBM profitiert

Dagegen profitierte IBM von einem guten Geschäft mit Grossrechnern und Chips sowie stärker greifenden Sparmassnahmen. Der Verkauf der verlustreichen PC-Sparte wirkte sich ebenfalls positiv aus, allerdings ging deshalb der Umsatz im Jahresvergleich zurück. Der Konzern erhöhte den Jahresgewinn um 6,1 Prozent auf 7,9 Mrd. Dollar.

Die Wall Street nahm die IBM-Geschäftsergebnisse positiv auf. Die Aktien legten um 1,24 Prozent auf 84,03 Dollar zu.

(bert/sda)

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