Interlaken greift im Kampf gegen Abfall hart durch
publiziert: Donnerstag, 30. Aug 2007 / 12:50 Uhr

Interlaken - Der Berner Oberländer Tourismusort Interlaken will gegen das so genannte Littering hart durchgreifen: Leute, die ihren Abfall auf der Strasse liegen lassen, müssen ab September mit saftigen Bussen rechnen.

Interlaken will sauber bleiben.
Interlaken will sauber bleiben.
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Das kantonale Ordnungsbussenreglement werde ab September «konsequent angewendet», heisst es in einer Mitteilung der Gemeinden Interlaken und Unterseen.

Wer dabei erwischt wird, wie er eine Cola-Dose, ein Sandwich-Papier oder das Geschäft des vierbeinigen Begleiters achtlos liegenlässt, wird in der Oberländer Tourismushochburg künftig mit 80 Franken gebüsst. Das Urinieren in der Öffentlichkeit kostet 60 Franken, gleich viel wie Störungen gegen die Nachtruhe.

Die Eigenverantwortung der Benutzer des öffentlichen Raumes nehme stetig ab, minimale Anstandsregeln seien «offenbar nicht mehr bekannt», schreiben die Gemeinden zur Begründung ihres Vorgehens.

Sie warten jedoch nicht nur mit repressiven Massnahmen auf, sondern auch mit Prävention: Dazu gehören eine höhere Präsenz der Jugendarbeit auf der Höhematte und Plakate mit Verhaltensspielregeln, die ab September aufgehängt werden sollen.

(smw/sda)

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