Fast 100 Tote
Internationale Besorgnis über Lage im Jemen
publiziert: Montag, 21. Mai 2012 / 12:17 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Mai 2012 / 07:35 Uhr
Soldaten im Jemen. (Symbolbild)
Soldaten im Jemen. (Symbolbild)

New York/Sanaa - Der UNO-Sicherheitsrat hat den Terroranschlag mit fast 100 Toten im Jemen scharf verurteilt. Alle terroristischen Akte seien «kriminell und nicht zu rechtfertigen», ungeachtet des Beweggrunds und der Täter, heisst es in einer Erklärung des mächtigsten UNO-Gremiums

5 Meldungen im Zusammenhang
Terrorismus sei eine der ernsthaftesten Bedrohungen für den internationalen Frieden und die Sicherheit. Der Sicherheitsrat bekräftigte seine Entschlossenheit, jede Form des Terrorismus zu bekämpfen.

Auch US-Präsident Barack Obama äusserte sich über die Lage im Jemen. «Wir sind sehr besorgt wegen Al-Kaida und Extremisten im Jemen», sagte er. Zwar sei die Phase des politischen Übergangs im Jemen vergleichsweise gewaltfrei verlaufen. «Aber die Arbeit ist noch nicht beendet.»

Sicherheit und Stabilität im Jemen sei entscheidend für die Sicherheit in der gesamten Region. Ähnliche Sicherheitsprobleme gebe es auch im afrikanischen Somalia, fügte Obama hinzu.

Anschlag bei Probe für Militärparade

Bei einem verheerenden Selbstmordanschlag im Zentrum von Sanaa starben mindestens 96 Soldaten, 200 weitere wurden verletzt. Ein uniformierter Mann sprengte sich bei einer Probe für eine Militärparade zum Nationalfeiertag in die Luft.

Die Soldaten der zentralen Sicherheitskräfte hatten für die Parade zum 22. Jahrestag der Vereinigung des sozialistischen Süd-Jemen mit dem republikanischen Nord-Jemen geübt.

Zum Anschlag bekannte sich die Terrorgruppe Ansar al-Scharia, wie die jemenitische Webseite «Al-Taghier» berichtete. Die Gruppe ist eine Unterorganisation des Terrornetzes Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel (AQAP).

Der Anschlag vom Montag ist der schwerste Anschlag im Jemen seit dem Amtsantritt von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi im Februar. Hadi hatte dabei den im Jemen aktiven Rebellen der Terrororganisation Al-Kaida den Kampf angesagt.

(fest/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Der Sohn des Ex-Präsidenten Ali Abdullah Saleh muss sich über sieben Brigaden von Hadi unterstellen.
Sanaa - Der aktuelle jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi hat mit einem Dekret die Machtbefugnisse des Sohnes von Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh beschnitten. Ahmed ... mehr lesen
Aden - Im Süden des Jemens sind ... mehr lesen
US-Drohnen fliegen im Osten und Süden des Jemen immer wieder Angriffe auf mutmassliche Al-Kaida-Mitglieder. (Symbolbild)
Riad - Aus Sorge vor einem unkontrollierbaren Unruheherd an seiner Grenze hat Saudi-Arabien dem Nachbarland Jemen weitere 3,25 Milliarden Dollar Hilfsgelder zugesagt. Das Land unterstützt Jemen bereits mit Öllieferungen und Militärhilfe. mehr lesen 
Sanaa - Einen Tag nach Gefechten zwischen jemenitischen Soldaten und mutmasslichen Al-Kaida-Anhängern hat die Armee ihre Offensive gegen die Rebellen im Südjemen fortgesetzt. Dabei wurden mindestens 16 mutmassliche Al-Kaida-Kämpfer und sechs Soldaten getötet, wie am Montag aus Militärkreisen verlautete. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben Deutschland und Grossbritannien am Dienstag gemeinsam der tausenden Toten des grössten Seegefechts der Geschichte gedacht. mehr lesen  
Die NATO sei weiterhin an einem Dialog mit Russland interessiert.
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem Warschauer Gipfel vor grossen Herausforderungen. Einen neuen ... mehr lesen  1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 7°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Basel 6°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 5°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Bern 6°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Genf 9°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 16°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten