publiziert: Mittwoch, 7. Mrz 2001 / 15:38 Uhr
Wien - Der «Internationale Frauentag» , der am
Donnerstag, dem 8. März, in aller Welt begangen wird, geht auf eine
Initiative der deutschen Linkspolitikerin Clara Zetkin (1857-1933),
zurück.
Die ursprüngliche Sozialdemokratin und spätere Kommunistin trat
seit 1889 öffentlich für die Rechte der Frauen ein. Zetkin, eine
Mitkämpferin der Revolutionärin Rosa Luxemburg, war als Mitglied
der KPD Alterspräsidentin des letzten demokratisch gewählten
deutschen Reichstags (1932).
Auf der Zweiten Internationalen Konferenz der Sozialistischen
Frauen, die 1910 in Kopenhagen stattfand, schlug Zetkin einen
jährlichen Weltfrauentag vor.
Bereits 1911 wurde in der Schweiz, Österreich-Ungarn,
Deutschland und Dänemark erstmals der 8. März mit
Frauendemonstrationen begangen, an denen sich auch viele Männer
beteiligten. In den darauf folgenden Jahren schlossen sich
Frankreich, Schweden, Russland und die Niederlande an.
(kil/sda)