Internet-Adressen künftig mit frei gewählten Endungen
publiziert: Donnerstag, 26. Jun 2008 / 20:59 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Jun 2008 / 21:32 Uhr

Paris - Es ist eine kleine Revolution im Internet: Künftig können Internet-Adressen frei gewählte Endungen bekommen. Das entschied die Internet-Verwaltung ICANN bei Beratungen in Paris.

Anfang kommenden Jahres kann man sich für die neuen Adressen bewerben.
Anfang kommenden Jahres kann man sich für die neuen Adressen bewerben.
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Neben den bisher üblichen Domain-Namen «.de» oder «.com» kann es künftig auch Endungen wie Städte- oder Firmen-Namen geben, zum Beispiel «.bern» oder «.ebay». Anfang kommenden Jahres sollen sollen sich Interessenten für die neuen Adressen bewerben können.

Experten rechnen mit Preisen in Höhe von mehreren Zehntausend Euro. Im Hintergrund der Freigabe steht die Sorge, das nach dem bisherigen System in den kommenden fünf Jahren die Adressnamen hätten knapp werden können. Im vergangenen Jahr sollen nur noch 17 Prozent der ursprünglich vorhandenen vier Milliarden Adressen verfügbar gewesen sein.

Weiterhin Nachfrage nach «.com»

Die Lockerung der Richtlinien für die Namensgebung könnte ganz neue Werte im Internet erschliessen, hatte ICANN-Vorstand Paul Twomey zuvor betont. Experten rechnen damit, dass der Kampf um Internet-Adressen mit der klassischen «.com»-Endung dennoch nicht nachlässt.

Zahlreiche Geschäftsleute haben mit dem Handel von Domain-Namen viel Geld gemacht, indem sie sich rechtzeitig Markennamen und eingängige Adressen sicherten.

ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Kalifornien, die 1998 vom US-Handelsministerium mit der Verwaltung der Internetadressen beauftragt worden war. Die Organisation ist unter anderem für die Domain-Namen und IP-Adressen zuständig.

(tri/sda)

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