Breite Allianz
Internet-Branche mobilisiert gegen Phishing
publiziert: Montag, 30. Jan 2012 / 14:14 Uhr
Die Nutzer sollen von den Massnahmen nichts bemerken.
Die Nutzer sollen von den Massnahmen nichts bemerken.

New York - Führende Internet-Konzerne verstärken den Kampf gegen sogenannte Phishing-Angriffe, bei dem Informationen der Nutzer wie Kreditkartendaten oder Passwörter abgegriffen werden. Die Idee ist, kriminelle E-Mails hinter den Kulissen herauszufiltern, damit sie die Nutzer gar nicht erst erreichen.

5 Meldungen im Zusammenhang
In der am Montag vorgestellten Allianz mit dem Namen DMARC haben sich unter anderem Google, Facebook, Microsoft, AOL, LinkedIn, der Bezahldienst PayPal und Yahoo zusammengeschlossen. Die Internet-Branche kämpft schon lange mit solchen Attacken, bisher rutschen jedoch immer wieder solche Nachrichten durch.

Bei Phishing bekommen Internet-Anwender gefälschte E-Mail-Nachrichten, in denen sie zum Beispiel aufgefordert werden, sich bei einem Internet-Dienst oder ihrem Online-Banking zur Klärung irgendwelcher Probleme einzuloggen. Der Link in der E-Mail führt jedoch nicht zu diesem Anbieter, sondern zu den Angreifern, die so in Besitz der Login-Daten kommen.

Die Unternehmen, die sich jetzt in DMARC zusammengeschlossen haben, zählen zu den meistgenutzten E-Mail-Anbietern. DMARC steht für Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance (etwa: domainbasierte Authentifizierung, Melden und Konformität von Nachrichten).

Bereits in Betrieb

Das DMARC-System sei schon in Betrieb, sagte ein beteiligter Facebook-Spezialist dem US-Magazin «Wired». «Sie werden bereits seit einiger Zeit durch DMARC geschützt.» Dem Magazin zufolge haben PayPal, Google und Yahoo die Initiative vor rund eineinhalb Jahren angestossen.

Der Impuls kam von PayPal - der Bezahldienst steht ständig im Visier von Phishing-Attacken. Schon damals seien jeden Tag 200'000 gefälschte PayPal-Nachrichten blockiert worden, sagte «Wired» der DMARC-Vorsitzende Brett McDowell, ein Sicherheitsexperte des zur Handelsplattform Ebay gehörenden Bezahldienstes.

Der Vorteil der Kooperation ist, dass beim Mail-Verkehr zwischen den beteiligten Anbietern flächendeckend bereits bekannte Technologien zur Phishing-Bekämpfung angewendet werden können. Dazu gehören etwa der Abgleich von IP-Adressen der Absender und eine Strukturanalyse der Mails. Spezielle Zeichen, an denen Nutzer DMARC-geschützte Mails erkennen können, sind nicht vorgesehen.

(bert/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Wien - Visa und Mastercard starten ... mehr lesen
Sicherheit: wichtig für Zahlsysteme von morgen.
Swisscom-Kunden Opfer von Phishing.
Bern - Ein betrügerisches Mail haben Kunden der Swisscom in der Nacht auf Dienstag erhalten. Darin werden sie gebeten, sich um eine noch nicht bezahlte Rechnung zu kümmern - und ... mehr lesen
Seattle/Innsbruck - Schon eine ... mehr lesen
Amazon wird immer häufiger auch auf mobilen Geräten benutzt.
Phisher haben es auf sensible Daten abgesehen.
München - Phisher greifen zielgerichteter einzelne Länder und Regionen an. Das hat der E-Mail Security Report Dezember 2011 des E-Mail-Sicherheitsanbieters eleven ergeben. Das ... mehr lesen
KMU-Magazin Research Social Engineering ist ein grosses Risiko für die Sicherheit sensitiver Unternehmensdaten. Dabei sind Phishing- und Social ... mehr lesen
Social Networking-Applikationen sind ein Mittel für den Missbrauch.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Einfaches Einstellen der sichereren Zweifaktor-Authentifizierung bei domains.ch.
Einfaches Einstellen der sichereren Zweifaktor-Authentifizierung ...
SMS-Token zusätzlich zu deinem domains.ch Passwort  St. Gallen - Domains sind ein wertvolles immaterielles Gut. Nicht vorzustellen was passieren würde, wenn dein operativer und Umsatz bringender Online-Shop auf einmal gekapert würde. Alle E-Mail Geschäftskorrespondenzen nicht mehr ankämen und Unfug mit deiner Domain getrieben würde. mehr lesen 
Der passende Domainname fehlte  Nach einem grösseren Datenleck beim erfolglosen Social Media Projekt Google Plus zieht Google den Stecker. Die Gelegenheit scheint günstig diesen überfälligen Schritt zu vollziehen. Die Übermacht von Facebook, zusammen mit Schwesterprojekten wie Instagram und WhatsApp, war zu gross und etwas entscheidendes, bisher wenig beachtetes, fehlte zudem... eine eigene Domain. mehr lesen  
Durch eine App fanden Abtreibungsgegener raus, wo sich die Frauen befinden.
Geofencing machte es möglich  Boston - Abtreibungsgegner machen Frauen in US-Kliniken für Schwangerschaftsabbrüche ... mehr lesen  
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 17°C 22°C viele Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 18°C 23°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 16°C 20°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern 17°C 22°C viele Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 17°C 22°C viele Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 18°C 24°C viele Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 20°C 28°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig viele Gewitter wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten