Internet-Datenautobahn wird breiter
publiziert: Mittwoch, 2. Mrz 2005 / 17:52 Uhr

Zürich - Die Auffahrt zur Datenautobahn des Internets wird breiter in der Schweiz. Die Swisscom will ihr Netz für die Breitbandtechnologie VDSL aufrüsten. Damit werden die Surfer rund fünfmal schneller unterwegs sein als heute.

VDSL soll die aktuelle Datenübertragung ADSL ersetzen.
VDSL soll die aktuelle Datenübertragung ADSL ersetzen.
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In diesem Sommer sollten die ersten Tests mit der so genannten Very High-Speed Digital Subscriber Line (VDSL) stattfinden, gab Swisscom-Festnetzchef Adrian Bult vor den Medien in Zürich bekannt. Gleichzeitig werde mit der Aufrüstung des Netzes begonnen.

2007 wolle der Blaue Riese die Hälfte der Bevölkerung abdecken. Wieviele Strassen dafür aufgerissen werden müssten, sei noch nicht klar, sagte Bult. Auch sei noch nicht entschieden, wo begonnen werde.

Wieviel Geld die Swisscom für die neue Technologie ausgebe, wollte Bult nicht sagen. Der grösste Telekomkonzern der Schweiz investiere jährlich eine halbe Milliarde in das Festnetz. Er gehe nicht davon aus, dass sich diese Summe signifikant verändern werde, sagte Bult.

Glasfaserleitungen

Voraussetzung für VDSL ist ein Netz, bei dem die Glasfaserleitungen bis zu den Ortszentralen oder sogar bis zu den Kabelverzweigern am Strassenrand geführt werden. Dort wird ein VDSL-Modem auf die Kupferleitungen aufgesetzt, welche dann in die einzelnen Häuser führen. Die Surfer müssen ein VDSL-Modem zwischen die Telefonbuchse und den Computer stecken.

Die Übertragungsrate ist stark von der Länge des Kupferkabels abhängig. Ist die Ortszentrale, wo das VDSL-Modem aufgesteckt ist, 1,4 Kilometer vom Haus entfernt, sind Runterladeraten von 13 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. Bei 300 Metern Enfernung liegen gar Raten von über 50 Mbit/s drin.

"Langsames" ADSL

Damit sind die Surferinnen und Surfer um ein Vielfaches schneller auf der Datenautobahn unterwegs als heute. Das Netz der Swisscom mit der heutigen Breitbandtechnik ADSL sei auf 4 bis 6 Mbit/s beschränkt, sagte Bult. Von der Swisscom angeboten werden derzeit maximale Raten von 2,4 Mbit/s.

Die Kapazitätsausweitung ist auch dringend nötig. Bereits heute bietet Konkurrent Cablecom mit 3 Mbit/s eine deutlich höhere Durchsatzrate. Und der Kabelnetzbetreiber könnte noch weiter an der Spirale drehen. Theoretisch möglich sind über 2 Gigabit pro Sekunde, sagte Cablecom-Sprecher Stephan Howeg auf Anfrage.

(bert/sda)

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