Internet-Fernsehwerbung holt TV-Spots ein
publiziert: Donnerstag, 20. Mrz 2008 / 14:41 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 20. Mrz 2008 / 15:16 Uhr

Burlingame - Auf der Suche nach dem optimalen Marketing-Mix setzen grosse Werber immer mehr auf Fernsehwerbung im Internet.

Die User akzeptieren, dass z.B. das Angebot von Gratis-Videos on Demand mit Werbeeinschaltungen einhergeht.
Die User akzeptieren, dass z.B. das Angebot von Gratis-Videos on Demand mit Werbeeinschaltungen einhergeht.
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Diese geben einem Bericht des Wall Street Journals zufolge oft bis zu 20 Prozent ihres Werbebudgets für Online-Marketing aus, was häufig auf Kosten der herkömmlichen TV-Werbung geht.

Fernsehsendungen und Spielfilme können über das Web immer häufiger legal und gratis bezogen werden, wie etwa die Angebote des US-amerikanischen Medienkonzerns NBC, und sind ausschliesslich werbefinanziert. Wie die Walt Disney Internet Group und der Fernsehsender ABC aufzeigen, steigen aber auch die Kosten für Online-Fernsehwerbung.

Auch bei den Kosten Angleichung

Bemessen an den Kosten pro Impression beginnen Online-Videos jene des gewohnten Fernsehens einzuholen. In einigen Fällen seien die Zahlen bereits jetzt vergleichbar. Demzufolge legen auch Kosten und Wert von geschalteter Werbung in Internet-Produktionen zu und sind der Fernsehwerbung auf den Fersen.

Schaltungen in Online-Videos verlangen den Werbetreibenden also zusätzliches Budget ab, das häufig aus dem Etat für Fernsehwerbung abgezogen wird.

Reizvoll an der Werbung in Internet-Fernsehangeboten ist die höhere Effektivität als beim Offline-TV, die allein durch die Natur des Webs als aktives gegenüber dem passiven Medium Fernsehen gegeben ist.

Die Einbindung von Video-Werbung im Netz erfolgt meist im Umfeld weiterer Inhalte wie Text-Informationen und wird vom User weniger als Belästigung empfunden als (unterbrechende) TV-Spots. Darüber hinaus erringen die Einschaltungen leichter die Aufmerksamkeit von den aktiven Nutzern.

YouTube: Ein Drittel des gesamten Video-Contents

Das Videoportal YouTube beheimatet eigenen Angaben zufolge mittlerweile rund ein Drittel des gesamten Video-Contents, der im Internet zu sehen ist. Rund zehn Stunden Videomaterial werden pro Minute auf YouTube online gestellt.

«Obwohl bisher noch nicht viele Werbetreibende auf den Zug aufgesprungen sind, haben wir die Aufmerksamkeit der Leute und es wird im Interesse der Werber liegen, diese Aufmerksamkeit zu bedienen», kündigt Steve Chen, Mitbegründer der Plattform, verstärkte Werbeaktivitäten an.

Die User sind sich darüber im Klaren und akzeptieren, dass das Angebot von Gratis-Videos on Demand mit Werbeeinschaltungen einhergeht. Entsprechend sei der Einsatz von Internet-Fernsehwerbung in einem gut abgestimmten Marketing-Mix unumgänglich.

(fest/pte)

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