Interpol sucht im Internet nach Kinderschänder
publiziert: Montag, 8. Okt 2007 / 07:32 Uhr

Lyon - Mit einer Fotoserie im Internet fahndet Interpol erstmals weltweit nach einem Kinderschänder. Die Originalfotos seien von dem Täter oder Komplizen digital verändert worden, um sein Gesicht zu maskieren, teilte Interpol in Lyon mit.

Gemäss Interpol stehen Pornofotos von 10'000 bis 20'000 Kindern im Internet.
Gemäss Interpol stehen Pornofotos von 10'000 bis 20'000 Kindern im Internet.
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Spezialisten des deutschen Bundeskriminalamtes (BKA) seien jedoch in der Lage gewesen, ein identifizierbares Bild herzustellen. Der Mann reist vermutlich als Kindersex-Tourist in der Welt herum.

«Seit Jahren zirkulieren Bilder dieses Mannes beim sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet», sagte Interpol-Generalsekretär Ronald K. Noble. «Wir haben alles Mögliche versucht, um ihn zu identifizieren und vor Gericht zu bringen.

Kinder-Pornofotos

Wir sind jetzt überzeugt, dass dieser Sexualjäger ohne die Mithilfe der Öffentlichkeit weiter junge Kinder, die zwischen sechs und zehn Jahre alt zu sein scheinen, vergewaltigen und sexuell missbrauchen könnte.» Deshalb rufe die internationale Polizeiorganisation erstmals weltweit die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf.

Weltweit stünden Pornofotos von 10'000 bis 20'000 Kindern im Internet. Insgesamt kennt Interpol rund 200 Fotos des Täters mit zwölf verschiedenen Jungen. Die Bilder wurden wahrscheinlich in Vietnam und Kambodscha aufgenommen.

Nicht selbst handeln

«Wir ermutigen die Öffentlichkeit auf keinen Fall, selbst irgendetwas zu unternehmen», erklärte Kristin Kvigne, Vizedirektorin der Interpol-Einheit Menschenhandel. Jede Identifizierung müsse bestätigt werden. Die Bürger würden aber ermutigt, Verdächtige der Polizei zu melden.

(ht/sda)

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