Interruption de grossesse - genevois opposés au référendum
publiziert: Donnerstag, 15. Mrz 2001 / 16:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Mrz 2001 / 17:21 Uhr

Genève - Le comité directeur du Parti démocrate-chrétien (PDC) genevois est opposé au lancement d'un référendum contre la dépénalisation de l'interruption de grossesse. Le président de la section cantonale a écrit à Adalbert Dürrer pour le lui faire savoir.

A Genève, le canton a créé depuis plusieurs années un réseau d'information en matière familiale et de régulation des naissance qui répond au besoin de consultation des femmes qui désirent interrompre leur grossesse, écrit jeudi Patrick Schmied, président du PDC genevois, dans sa lettre au président du PDC suisse.

Choisir la voie du référendum comporterait un risque de retour en arrière, poursuit le président genevoise. Les membres du comité directeur ont été nombreux à considérer que l'avortement était principalement du ressort des femmes elles-mêmes et qu'il était convenable de suivre leur avis.

D'un point de vue général, le comité directeur de la section genevoise estime que, grâce à son combat parlementaire, le PDC a obtenu suffisamment d'amendements. Le référendum aurait pour effet de placer le PDC parmi les forces les plus conservatrices du pays, précise le président du PDC genevois Patrick Schmied.

Pire, le référendum risque bien d'accréditer l'idée que le but caché du PDC est de continuer à pénaliser ou au moins à culpabiliser l'avortement, selon Patrick Schmied. Le PDC genevois informe ainsi Adalbert Dürrer qu'il ne soutiendra pas un référendum si le PDC suisse devait suivre cette voie le 16 mars.

(sda)

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