Investitionen im Iran trotz US-Drohungen
publiziert: Freitag, 8. Sep 2006 / 13:15 Uhr

Paris - Trotz massiven Drucks aus den USA wegen des Atomstreits mit Teheran will der französische Ölkonzern Total weiter im Iran investieren.

Total sehe sich lediglich an Beschlüsse Frankreichs, der EU oder der UNO gebunden.
Total sehe sich lediglich an Beschlüsse Frankreichs, der EU oder der UNO gebunden.
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Angesichts des weltweit weiter steigenden Energiebedarfs sei es unmöglich, den Iran mit den zweitgrössten Vorkommen der Welt bei Öl und Gas zu vernachlässigen, sagte Total-Chef Thierry Desmarest der «Financial Times».

Aus Sicht des viertgrössten Energiekonzerns der Welt würden von der US-Regierung angedrohte Sanktionen gegen Unternehmen, die mit dem Iran zusammenarbeiten, nur für Konzerne aus den Vereinigten Staaten gelten.

Total sehe sich lediglich an Beschlüsse Frankreichs, der EU oder der UNO gebunden, falls diese Sanktionen gegen das Land wegen des Atomprogramms verhängen würden, erklärte Desmarest.

«Kleine Beteiligung»

Total führt zurzeit Gespräche über eine Beteiligung an einem Projekt zur Ölförderung im Iran im Wert von 1 Mrd. Dollar, das demnächst von Japan und dem Iran vereinbart werden soll. Wenn Total dort einsteige, werde es sich aber nur um eine «kleine Beteiligung» handeln, sagte Desmarest.

Darüber hinaus ist Total im Iran bereits seit 1999 an der Förderung im Ölfeld Balal im Persischen Golf sowie an einem Flüssiggas-Projekt beteiligt.

(bert/sda)

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