Irak: Front der Kurden - Bio-Waffen-Bericht aus Bagdad
publiziert: Montag, 3. Mrz 2003 / 15:44 Uhr / aktualisiert: Montag, 3. Mrz 2003 / 16:08 Uhr

Bagdad - Die Kurden im Nordirak schliessen ihre Kämpfer zusammen, um im Kriegsfall die US-Truppen gegen die irakischen Streitkräfte zu unterstützen. Derweil zerstört Bagdad weiter Samud-2-Raketen und liefert der UNO einen Bio-Waffen-Bericht.

Kurdische Kämpfer aus dem Nord-Irak.
Kurdische Kämpfer aus dem Nord-Irak.
Die Demokratische Partei Kurdistans (KDP) und die Patriotische Union Kurdistans (PUK) haben zu diesem Zweck einen gemeinsamen Militärausschuss gebildet. Traditionell sind die KDP von Massud Barsani und die PUK von Dschalal Talabani verfeindet.

Im September 1998 haben sie jedoch in Washington einen Waffenstillstand geschlossen. Jetzt ist es das erste Mal, dass ihre Milizen zusammen kämpfen wollen.

Die Zahl ihrer meist schlecht bewaffneten "Peschmerga" (Die den Tod nicht fürchten) wird auf 200 000 geschätzt. Andere Schätzungen gehen von nur 50 000 Mann aus.

Derweil hat Irak den UNO-Inspektoren angekündigt, binnen einer Woche einen Bericht über den Verbleib chemischer und biologischer Kampfstoffe vorlegen. Darin sollten nähere Angaben zu den Mengen der angeblich vor elf Jahren unschädlich gemachten Bio- und Chemiewaffen gemacht werden.

Zudem wurden sechs weitere Kurzstreckenraketen vom Typ El Samud 2 zerstört. Damit hat die irakische Führung laut eigenen Angaben bislang 16 von mehr als hundert Geschosse eliminiert.

Präsidentenberater Amer el Saadi hatte am Vorabend damit gedroht, die Verschrottung einzustellen, sollten die USA weiter einen Krieg ohne UNO-Mandat vorbereiten.

Unterdessen haben die Staaten des Golf-Kooperationsrates die Initiative der Vereinigten Arabischen Emirate nachdrücklich unterstützt, Saddam Hussein mit Sicherheitsgarantien zum Machtverzicht zu bewegen.

Abu Dhabi werde den Plan möglicherweise am Mittwoch auf dem Irak-Gipfel der islamischen Staaten vorstellen, sagte Katars Aussenminister Hamad ben Dschassem ben Dschabr el Thani nach einem Ministertreffen der Golfstaaten in Doha.

(fest/sda)

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