Irak: Japans letzte Soldaten heimgekehrt
publiziert: Dienstag, 25. Jul 2006 / 10:52 Uhr

Tokio - Mit der Heimkehr der letzten Soldaten hat Japan seine Irak-Mission abgeschlossen.

Die japanischen Soldaten halfen bei der Wasserversorgung und der Gesundheitsfürsorge im Irak.
Die japanischen Soldaten halfen bei der Wasserversorgung und der Gesundheitsfürsorge im Irak.
In einem Charterflugzeug landeten in Tokio 280 Soldaten, die zuvor in der irakischen Provinz Muthanna stationiert waren.

Für die japanische Armee war es der erste Einsatz in einem Kriegsgebiet seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Truppeneinsatz im Irak wurde als die gefährlichste und ehrgeizigste Militärmission Japans seit 1945 gesehen.

Die Mission hatte im Januar 2004 begonnen. Aufgabe der japanischen Soldaten war Hilfe bei der Wasserversorgung und der Gesundheitsfürsorge im Irak. Während des gesamten Einsatzes gaben sie nach Regierungsangaben keinen einzigen Schuss ab.

Aussenpolitischer Meilenstein

Da die japanische Verfassung Kampfeinsätze verbietet, mussten die Japaner von britischen und australischen Truppen geschützt werden. Aussenpolitisch galt das Abrücken Japans von einer rein defensiven Haltung seiner Armee als Meilenstein.

Die Entführung dreier Zivilisten im Irak 2004 löste jedoch eine politische Krise für Ministerpräsident Junichiro Koizumi aus. Die Zivilisten kamen später unverletzt frei.

Nach einer Zeitungsumfrage vom Juli hielten aber fast 60 Prozent den Entscheid Koizumis zur Truppenentsendung in den Irak für richtig. Insgesamt wurden im Irak sechs japanische Staatsangehörige, darunter zwei Diplomaten, von Aufständischen getötet.

(bert/sda)

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