Irak-Konflikt fördert den «Heiligen Krieg»
publiziert: Sonntag, 24. Sep 2006 / 09:25 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Sep 2006 / 08:59 Uhr

New York - Der Irak-Krieg hat einem US-Geheimdienstbericht zufolge eine neue Generation von radikalen Muslimen entstehen lassen.

Bereits im Januar 2003 wurde vor einem Krieg im Irak gewarnt.
Bereits im Januar 2003 wurde vor einem Krieg im Irak gewarnt.
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Dies berichtete die «New York Times» am Samstag unter Berufung auf eine vertrauliche Analyse des National Intelligence Estimate (NIE).

Inzwischen gebe es zahlreiche Islamisten-Zellen, die zwar von der Terrororganisation Al-Kaida inspiriert worden seien, aber keine direkte Verbindung mehr zu deren Anführer Osama bin Laden oder seinen Vertretern hätten. Diese Terror-Zellen würden immer wieder aufs Neue entstehen.

Verantwortlich für die Verbreitung der Idee eines «Heiligen Krieges» - verstärkt auch über das Internet - sei der Irakkonflikt. Überhaupt habe die Terror-Gefahr seit den Anschlägen vom 11. September 2001 zugenommen.

Erste Einschätzung seit 2003

Dem Blatt zufolge sind mehr als ein Dutzend US-Regierungsvertreter und Experten über den Inhalt des NIE-Berichts informiert. Er gibt erstmals seit Beginn des Irakkrieges im März 2003 eine umfassende Einschätzung zum weltweiten Terrorismus ab.

Einige der Schlussfolgerungen decken sich mit den Prognosen aus einem anderen Geheimdienstbericht vom Januar 2003: Damals hiess es unter anderem, ein Krieg im Irak könne zu zunehmender Unterstützung für den radikalen Islamismus in der ganzen Welt führen, wie die Zeitung weiter berichtete.

(bert/sda)

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