Irak-Krieg: EU findet gemeinsame Erklärung
publiziert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 07:52 Uhr / aktualisiert: Freitag, 21. Mrz 2003 / 08:10 Uhr

Brüssel - Trotz ihres Streits um den Irak-Krieg haben die Staats- und Regierungschefs der EU eine gemeinsame Erklärung zu dem Konflikt verabschiedet. Darin wird die fundamentale Rolle der UNO hervorgehoben.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die EU hat dem Irak humanitäre Hilfe zugesagt. Der griechische EU-Ratspräsident Kostas Simitis räumte vor Reportern ein, die ernsthaften Meinungsunterschiede zwischen den EU-Staaten bei der Einschätzung der Krise seien damit nicht ausgelöscht.

Die humanitäre Lage in Irak drohe, sich ohne Hilfe rasch zu verschlechtern, warnte der Präsident der EU-Kommission, Romano Prodi.

UNO gewürdigt

In der Gipfel-Erklärung würdigen die EU-Staaten die fundamentale Rolle der Vereinten Nationen im internationalen System.

Zudem halten sie darin die vorrangige Verantwortung des Sicherheitsrates für die Wahrung von Frieden und Stabilität in der Welt fest. Die UNO soll während und nach der derzeitigen Krise eine zentrale Rolle spielen.

Hoffen auf schnellen Krieg

Die EU hoffe, dass der Konflikt möglichst wenig Tod und Leiden bringe, heisst es in der Erklärung. Mit Beginn des militärischen Konfliktes sei eine neue Situation entstanden. Daraus würden nun dringende humanitäre Bedürfnisse entspringen, stellen die EU-Staats- und Regierungschefs fest.

Die EU wolle dabei den Vereinten Nationen (UNO) helfen und auch zu einer politischen Nachkriegs-Ordnung beitragen. Die politische Stabilität des Landes solle gewährleistet, sein Staatsgebiet unangetastet bleiben. Auch die Minderheiten-Rechte müssten garantiert werden.

Dialog mit arabischen Staaten

Die Europäische Union will demnach auch ihren Dialog und die Zusammenarbeit mit den arabischen Staaten und der islamischen Welt fortsetzen.

In einer Stellungnahme haben die USA gegenüber den Vereinten Nationen (UNO) den Krieg gegen Irak begründet. Als offiziellen Grund geben die USA an, die Regierung in Bagdad habe das Waffenstillstandsabkommen des Golfkriegs von 1991 verletzt.

Derweil hat sich der US-Senat einstimmig hinter den Kriegskurs von Präsident George W. Bush gestellt. Das US-Oberhaus verabschiedete am Donnerstag (Ortszeit) eine entsprechende Resolution mit 99 zu null Stimmen.

(bsk/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brüssel - Die Finanzminister der EU ... mehr lesen
Über Milch-Kontigente herrschte grosse Uneineinigkeit.
Blair und Chirac haben sich nichts zu sagen.
Brüssel - Überschattet vom Krieg im ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in ...
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten Erhebung für den «Daily Telegraph» behaupten die Befürworter eines Verbleibs in der EU mit 51 gegen 46 Prozent zwar eine Mehrheit. mehr lesen 
Deutschland - Die Linke  Magdeburg - Ein unbekannter Mann hat die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag in Magdeburg mit einer Schokoladentorte beworfen. Zu der Aktion bekannte sich ... mehr lesen
Riexingers Rede wie auch der Parteitag wurden nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt.
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende Priorität» bezeichnet. Das geht aus der am Freitag im japanischen Ise-Shima verabschiedeten gemeinsame Erklärung hervor. mehr lesen   1
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich -1°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel -1°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 1°C 6°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern -2°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern -1°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 1°C 7°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 0°C 8°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten