Irak sagt Türkei Hilfe bei Zerschlagung der PKK zu
publiziert: Dienstag, 23. Okt 2007 / 18:50 Uhr

Washington - Angesichts des drohenden türkischen Einmarsches hat der Irak seine Unterstützung bei der Zerschlagung der kurdischen PKK im Grenzgebiet zugesagt. Die Türkei liess offen, ob die versprochenen Massnahmen ausreichen werden.

Der türkische Ministerpräsident Erdogan bekräftigte, die Türkei werde der Diplomatie eine Chance geben.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan bekräftigte, die Türkei werde der Diplomatie eine Chance geben.
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Die irakische Regierung werde die Bewegungsfreiheit der Kämpfer im Nordirak einschränken und ihre Finanzierung stoppen, erklärte Aussenminister Hoschijar Sebari nach Krisengesprächen mit seinem türkischen Kollegen Ali Babacan in Bagdad.

Babacan liess an der gemeinsamen Pressekonferenz offen, ob dies aus türkischer Sicht genügt. Nach einem Treffen mit Iraks Präsident Dschalal Talabani, der selbst Kurde ist, betonte er, die PKK-Kämpfer seien genauso Terroristen wie die Aufständischen im Irak. «Es gibt keine guten und schlechten Terroristen.»

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan bekräftigte, die Türkei werde der Diplomatie eine Chance geben. Er erinnerte aber daran, dass die Regierung seit der Zustimmung des Parlaments in der vergangenen Woche jederzeit den Marschbefehl geben könne.

Grosser innenpolitischer Druck

Erdogan steht unter grossem innenpolitischen Druck. Er wirft dem Irak und den USA vor, rund 3000 Kämpfer der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) in Rückzugsgebieten im Nordirak zu dulden. Die Türkei hat inzwischen 100'000 Soldaten sowie Kampfflugzeuge an der Grenze stationiert.

Ausserdem liess die türkische Regierung eine Nachrichtensperre über die Kämpfe mit kurdischen Rebellen verhängen. Sie gelte für die Berichterstattung türkischer Radio- und Fernsehsender, bestätigte die Medienaufsichtsbehörde RTÜK in Ankara.

Bei den Kämpfen sind seit dem Wochenende mindestens 46 Menschen getötet worden.

(smw/sda)

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