Irak wird nach Maliki nie eine Gefahr für Teheran
publiziert: Sonntag, 8. Jun 2008 / 11:39 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 8. Jun 2008 / 18:18 Uhr

Teheran - Im Streit um das geplante US-irakische Sicherheitsabkommen hat Iraks Regierungschef Nuri al-Maliki Iran versichert, dass von seinem Land niemals eine Gefahr für Teheran ausgehen werde.

Iraks Regierungschef Nuri al Maliki.
Iraks Regierungschef Nuri al Maliki.
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«Wir werden es nicht zulassen, dass der Irak zu einem Territorium wird, von dem die Sicherheit des Iran und anderer Nachbarn bedroht wird», sagte Al-Maliki bei einem Besuch in Teheran. Strategisches Ziel Bagdads sei es vielmehr, die Beziehungen zu den Nachbarländern auszubauen.

Die «Stabilität und Sicherheit des Irak» könne einen positiven Einfluss auf die «gesamte Region» haben, erklärte Al-Maliki bei seinem Treffen mit Irans Aussenminister Manuschehr Mottaki. Dieser versicherte, dass der Ausbau «freundschaftlicher Beziehungen beider Länder» auch Ziel des Iran sei.

Hintergrund der gegenseitigen Versicherungen sind aktuelle Verhandlungen zwischen den USA und dem Irak über ein neues Sicherheitsabkommen. Darin sollen vor allem Form und Umfang der künftigen US-Militärpräsenz im Irak geregelt werden.

Abkommen bis Ende Juli unterschriftsreif

US-Präsident George W. Bush und Al-Maliki hatten sich im November darauf geeinigt, dass das Abkommen bis Ende Juli unterschriftsreif sein soll. Mit dem Vertrag wollen Washington und Bagdad die US-Präsenz im Irak über Ende 2008 - wenn das derzeitige UNO-Mandat ausläuft - hinaus regeln.

Der Iran hat das geplante Abkommen heftig kritisiert. Die Regierung in Teheran befürchtet, dass es den US-Truppen eine legale Basis biete, um vom Irak aus andere Länder der Region anzugreifen.

Bei Gewalttaten im Irak starben am Wochenende 17 Menschen, mehr als 50 wurden verletzt.

(smw/sda)

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