Irakischer Nationalkongress kooperiert nicht mit US-Armee

publiziert: Donnerstag, 21. Aug 2003 / 10:25 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 21. Aug 2003 / 11:44 Uhr

Bagdad - Der Irakische Nationalkongress (INC) hat nach eigener Darstellung die US-Armee trotz der Kenntnis von Anschlagsplänen auf Ziele in Bagdad nicht ausdrücklich gewarnt.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Partei habe am 14. August die Information erhalten, dass auf einem Treffen der "Hisb el Tahrir" (Befreiungspartei) vom 11. August Autobombenanschläge auf irakische Parteien, den Provisorischen Regierungsrat sowie die UNO diskutiert worden seien, heisst es in einer am Donnerstag in Bagdad verbreiteten Erklärung des INC.

Dieser lange Bericht sei im Rahmen der Teilung von Informationen über Geheimdienstkanäle weitergeleitet worden.

Der Irakische Nationalkongress habe aber keinerlei spezifische Informationen über den Anschlag auf das Hauptquartier der Vereinten Nationen vergangenen Dienstag gehabt.

Der Vorsitzende des INC, Ahmed Chalabi, hatte am Mittwoch in Bagdad gesagt, dass die Zusammenarbeit der Geheimdienste verbessert werden müsse.

Die Gewinnung von Geheimdienstinformationen unterscheide sich zwischen der irakischen und US-amerikanischen Seite.

24 Tote

Am Dienstagnachmittag war ein mit Sprengstoff beladener Lastwagen vor dem UNO-Hauptquartier explodiert.

Der von den USA eingesetzte Regierungsrat machte Anhänger des entmachteten Präsidenten Saddam Hussein oder ausländische Terroristen für den Anschlag verantwortlich.

Bei dem Anschlag starb unter anderem der Irak-Sonderbeauftragte Sergio de Mello.

Noch konnten nicht alle Leichen aus den Trümmern geborgen werden. Spitäler berichteten von über 100 Verletzten.

(bsk, news.ch mit Agenturen)

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