Iran beharrt auf atomaren Rechten
publiziert: Samstag, 2. Aug 2008 / 23:09 Uhr

Teheran - Der Iran hat zum Ablauf einer informellen Frist westlicher Mächte im Atomkonflikt auf seinen Rechten beharrt. Sein Land werde «nicht ein Jota» von seinen atomaren Rechten zurückweichen, betonte Präsident Mahmud Ahmadinedschad.

Mahmud Ahmadinedschad will «nicht ein Jota» von seiner Position abweichen. (Archivbild)
Mahmud Ahmadinedschad will «nicht ein Jota» von seiner Position abweichen. (Archivbild)
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Die Stellungnahme Ahmadineschads wurde am Samstag nach Gesprächen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad in Teheran im Internet veröffentlicht. «Ganz gleich an welchen Verhandlungen wir teilnehmen ... wir werden es zweifelsohne mit Blick auf die Umsetzung der atomaren Rechte des Iran tun.»

Weiter hiess es, Assad habe erklärt, dass jedes Land, auch der Iran, auf der Basis internationaler Abkommen das Recht auf Urananreicherung und den Besitz von Atomkraftwerken habe.

Zwei Wochen sind verstrichen

Der Iran verweigert bislang jeden Stopp seiner Urananreicherung, die auch zum Bau von Atomwaffen genutzt werden kann. Die fünf Veto-Mächte des UNO-Sicherheitsrats und Deutschland, die in dem Konflikt vermitteln, hatten dem Iran am 19. Juli zwei Wochen Zeit gegeben, um mit einer Antwort auf ihr jüngstes Angebot weitere Sanktionen zu vermeiden.

Die Verhandlungsgruppe bietet eine Pause bei der Verhängung weiterer Strafmassnahmen an, wenn der Iran gleichzeitig den Ausbau seines Atomprogramms auf Eis legt. Der Iran pochte jedoch darauf, dass bei den jüngsten Gesprächen in Genf kein Termin für eine Antwort auf das Anreizpaket vereinbart worden sei.

(tri/sda)

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