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Iran droht mit Sperrung von Öl-Seeweg
publiziert: Dienstag, 27. Dez 2011 / 19:11 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 27. Dez 2011 / 19:32 Uhr
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Auf der Strasse von Hormus wird ein Drittel des weltweit verschifften Öls transportiert.
Auf der Strasse von Hormus wird ein Drittel des weltweit verschifften Öls transportiert.

Teheran - Der Iran droht im Atomstreit mit der Sperrung der weltweit wichtigsten Ölhandelsroute. «Nicht ein Tropfen Öl» werde die Strasse von Hormus passieren, sollte der Westen Sanktionen gegen die Ölexporte seines Landes verhängen, hiess es.

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Mit dieser Aussage zitierte die Nachrichtenagentur Irna am Dienstag den iranischen Vize-Präsidenten Mohammed Resa Rahimi. Der Öl-Preis reagierte auf die Drohung zunächst mit Aufschlägen.

Wichtigste Wasserstrasse für Öl aus dem nahen Osten

Über die 6,4 Kilometer breite Wasserstrasse zwischen Oman und dem Iran wird nahezu der gesamte Ölexport Saudi-Arabiens,Kuwaits, der Vereinigten Arabischen Emirate, des Irak und des Iran abgewickelt - nach US-Angaben etwa ein Drittel des weltweit verschifften Öls.

Zudem liefert Katar sein Flüssiggas fast ausschliesslich über die Meerenge. In der Region kreuzen Kriegsschiffe der USA. Seit Samstag hält die iranische Marine dort auch Übungen ab.

Die USA, Kanada und Grossbritannien haben im Atomstreit mit dem Iran den Druck zuletzt erhöht und weitere Sanktionen gegen den Energie- und Finanzsektor des Landes verhängt. Die Europäische Union erwägt ein Importverbot für iranisches Öl - eine Strafmassnahme, die die USA bereits auf den Weg gebracht haben.

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Atomprogramms heimlich an Kernwaffen zu arbeiten. Die Regierung in Teheran weist die Anschuldigungen zurück.

(fest/sda)

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Eskalation ist das falsche Mittel . . .
. . . um Krisen zu lösen. Soviel sollten sowohl die Amis als auch die Perser inzwischen aus Afghanistan und dem Irak gelernt haben. Wir müssen endlich aufhören die Araber zu bevormunden. Immerhin haben uns diese mit billigem Öl enormes Wachstum ermöglicht und nun bräuchten sie unsere Hilfe für die bevorstehende Nacherdölzeit. Es braucht Schritte aufeinander zu und das betrifft auch den Westen. Oder wollen wir uns schon wieder mit einem Glaubenskrieg ins Mittelalter bomben?
Diese
Wasserstrasse zu sperren, dazu ist der Iran schlicht nicht in der Lage. Schon gar nicht militärisch. Der Iran stellt sich mit seinen neuen Drohungen nur weiter weltweit ins Abseits. Andere wirds freuen.
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Die EU-Aussenbeauftragte Catherine Ashton.
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