Donald Rumsfeld macht Iran vorwürfe
Iran hilft El-Kaida-Kämpfern bei der Flucht
publiziert: Sonntag, 3. Feb 2002 / 19:14 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Feb 2002 / 21:48 Uhr

Washington - US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hat der iranischen Regierung vorgeworfen, sie helfe Kämpfern des mutmasslichen Terrornetzwerkes El Kaida und der Taliban bei der Flucht aus Afghanistan.

Er habe «keine Zweifel», dass Mitglieder der El Kaida und der Taliban-Miliz nach Iran geflohen seien, und könne «bestätigen», dass die Regierung in Teheran ihnen die Durchreise gestattet habe, sagte Rumsfeld dem US-Fernsehsender ABC.

Seine Regierung habe «zahllose Berichte» darüber erhalten. Er warf Iran vor, seine Grenze zu Afghanistan nicht abgeriegelt zu haben, wie dies Pakistan getan habe. Ausserdem gebe es «Hinweise», dass Iran Waffen nach Afghanistan liefere.

US-Präsident George W. Bush hatte Iran, Irak und Nordkorea beschuldigt, eine «Achse des Bösen» zu bilden, und ihnen vorgeworfen, mit Massenvernichtungswaffen die Welt zu bedrohen. In den betroffenen Ländern riefen diese Anschuldigungen scharfe Proteste hervor.

(kil/sda)

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