Iran lehnt zentralen Punkt des «Schweizer Plans» ab
publiziert: Montag, 7. Mai 2007 / 15:56 Uhr

Stockholm - Der iranische Aussenminister Manuchehr Mottaki hat bekräftigt, dass der Iran sein Atomprogramm nicht stoppen will - auch nicht gemäss des «Schweizer Stufen-Plans». Mottaki äusserte sich am Montag vor den Medien in Stockholm.

Manuchehr Mottaki: «Das Atomprogramm wird weiter gehen.»
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«Eine Einstellung des Atomprogramms steht nicht auf unserem Plan», erklärte Mottaki. Die Umsetzung der anderen Punkte des Schweizer Konzepts sei jedoch möglich.

Mottaki war vergangene Woche am Rande der Irak-Konferenz im ägyptischen Scharm el Scheich mit Livia Leu Agosti zusammengekommen, der Leiterin der Politischen Abteilung II des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Dies bestätigte EDA-Sprecher Jean-Philippe Jeannerat am Samstag.

Über den Inhalt des Gesprächs machte Jeannerat keine Angaben. Er erinnerte jedoch daran, dass die Schweiz sich für eine diplomatische Lösung des Atomstreits einsetzt.

Schrittweises Aussetzen

Diplomaten zufolge hat die Schweiz einen Stufen-Plan vorgeschlagen, der ein zeitgleiches Aussetzen von Irans umstrittener Urananreicherung und der UNO-Sanktionen sowie eine Wiederaufnahme der Gespräche zwischen dem Iran, den fünf UNO-Vetomächten und Deutschland vorsieht.

Dieser Vorstoss sei auch schon bei dem Treffen des iranischen Atom-Chefunterhändlers Ali Laridschani mit dem EU-Aussenbeauftragten Javier Solana Ende April thematisiert worden.

Laridschani habe dabei bereits klargestellt, dass sein Land nicht die Absicht habe, die Anreicherungsarbeiten gänzlich einzustellen.

(rr/sda)

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