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Iran schiesst ersten selbst gebauten Satelliten ins All
publiziert: Dienstag, 3. Feb 2009 / 07:35 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Feb 2009 / 09:41 Uhr

Teheran - Der Iran hat den erfolgreichen Start seines ersten selbst gebauten Satelliten ins All gemeldet. Dies sei angesichts der internationalen Sanktionen ein besonderer Erfolg für Irans Wissenschafter, hiess es in einem Beitrag des Staatsfernsehens.

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Zum 30-jährigen Jubiläum der Islamischen Revolution sei der Satellit mit einer Safir-2-Rakete ins Weltall gebracht worden.
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1 Meldung im Zusammenhang
Der relativ leichte Satellit sei vollständig von iranischen Wissenschaftern hergestellt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Dies sei angesichts der internationalen Sanktionen ein besonderer Erfolg

Der Satellit werde fortan innert 24 Stunden 15 Mal die Erde umkreisen. Von seiner Umlaufbahn aus werde Omid Messungen vornehmen, hiess es ohne näheren Angaben zum Aufgabenbereich des Geräts.

Im August war ein iranischer Satellitentest nach US-Angaben fehlgeschlagen. Einem US-Geheimdienstvertreter zufolge versagte die Rakete schon kurz nach dem Start.

Im Frühjahr hatte der Iran sein erstes Raumfahrtzentrum eröffnet und damit Ängste bei der internationalen Gemeinschaft geschürt. Die US-Regierung und andere westliche Staaten verdächtigen Teheran, mit seinem Programm zur Uran-Anreicherung den Bau von Atomwaffen anzustreben.

Den westlichen Staaten zufolge könnten die Technologien zum Transport von Satelliten auch dazu verwendet werden, Atomwaffen abzufeuern. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

(fest/sda)

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