Iran mit partiellem Öl-Exportstopp
Iran stoppt offenbar Öllieferung an Franzosen und Briten
publiziert: Sonntag, 19. Feb 2012 / 15:28 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Feb 2012 / 19:05 Uhr
Der Iran stoppt Öllieferungen an britische und französische Unternehmen als Reaktion auf das EU-Embargo.
Der Iran stoppt Öllieferungen an britische und französische Unternehmen als Reaktion auf das EU-Embargo.

Teheran - Der Iran hat seine Drohung offenbar wahr gemacht und einige Öllieferungen gekappt. Der Export von Öl an britische und französische Firmen sei eingestellt worden, wurde am Sonntag der Sprecher des iranischen Öl-Ministeriums zitiert.

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"Wir werden unser Öl an neue Kunden verkaufen", hiess es auf der Website des Ministeriums unter Berufung auf den Sprecher. Im Atomstreit mit der islamischen Republik hatte die EU im Januar beschlossen, die Öl-Einfuhr aus dem Iran am 1. Juli einzustellen. Der Iran hatte daraufhin erklärt, dem Schritt mit einem eigenen Exportstopp zuvorzukommen.

Obwohl die EU-Sanktionen erst ab Juli wirksam werden, bekam der Iran die geplanten Lieferbeschränkungen wichtiger Öl-Abnehmer bereits deutlich zu spüren.

Europäische Kunden drosselten dem jüngsten Monatsbericht der Internationalen Energiebehörde (IEA) zufolge bereits ihre Rohöl-Importe. So hat die französische Total kein Öl mehr aus dem Iran bezogen.

Marktkreisen zufolge hat auch Royal Dutch Shell seinen Ölbezug aus dem Iran drastisch gedrosselt. Rund 25 Prozent der iranischen Ölexporte gehen in Länder der EU.

Mit dem Ölembargo will die EU die Regierung in Teheran im Streit um das iranische Atomprogramm an den Verhandlungstisch zwingen. Der Iran steht im Verdacht, heimlich Atomwaffen zu entwickeln. Die Regierung in Teheran weist dies zurück.

Falschinformation

Bereits am vergangenen Mittwoch waren Informationen kursiert, wonach der Iran seine Öllieferungen an sechs europäische Staaten gestoppt hätte. Das iranische Ölministerium dementierte aber später einen entsprechenden Bericht des staatliche Senders Press TV.

Der Sender Press TV hatte gemeldet, die Lieferungen an die Niederlande, Griechenland, Portugal, Italien, Frankreich und Spanien seien als Reaktion auf das EU-Embargo eingestellt worden.

(fest/sda)

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