Iran meldet erfolgreichen Test von Raketen mit grosser Reichweite
Iran testet neue Raketen
publiziert: Dienstag, 3. Jul 2012 / 18:25 Uhr
Eine Boden-Boden-Rakete vom Typ Shahab.
Eine Boden-Boden-Rakete vom Typ Shahab.

Teheran - Im Rahmen eines dreitägigen Manövers hat der Iran am Dienstag mehrere Raketen getestet, darunter auch solche mit grosser Reichweite. Sie sind nach Angaben aus Teheran in der Lage, US-Stützpunkte im Persischen Golf oder Ziele in Israel zu treffen.

4 Meldungen im Zusammenhang
Die Regierung in Teheran hatte die Manöver am Sonntag angekündigt. Sie dürften die ohnehin gewachsenen Spannungen in der Region weiter anheizen.

Die Tests seien eine Vergeltungsmassnahme für die Feinde des Irans, die einen Militärschlag als möglich bezeichneten, erklärte der Vize-Kommandant der Revolutionsgarde, General Hossein Salami, im staatlichen Fernsehen.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars wurden «Dutzende» Raketen mehrerer Reichweiten getestet, darunter die Kurzstreckenraketen Schahab-1 und Schahab-2 mit Reichweiten zwischen 300 und 500 Kilometern. Als Ziel diente die Nachbildung einer Armeebasis, die den US-Stützpunkten in der Region ähnlich sah.

Die Boden-Boden-Raketen hätten ihre Ziele getroffen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna. Der Agentur Fars zufolge wurden auch Raketen vom Typ Schahab-3 getestet. Sie hätten eine Reichweite bis zu 1300 Kilometern.

In der Vergangenheit hat der Iran bereits eine Variante der Schahab-3 mit einer Reichweite von 2000 Kilometern getestet. Israel liegt etwa 1000 Kilometer von der Westgrenze des Irans entfernt, die Fünfte Flotte der US-Marine ist in Bahrain stationiert, etwa 200 Kilometer vom Iran entfernt.

Beginn des Ölembargos

Teheran hält im Jahr mehrere Grossmanöver ab. Die jetzige Übung fällt mit dem Beginn eines von Europa verhängten Ölembargos zusammen, das am Sonntag in Kraft trat und den Druck auf den Iran zur Einstellung seines Atomwaffenprogramms verstärken soll.

Israel hatte im Atomstreit mit der Regierung in Teheran in den vergangenen Monaten einen möglichen Militäreinsatz gegen den Iran angedeutet. Die USA und ihre Verbündeten verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an der Entwicklung von Kernwaffen zu arbeiten. Der Iran weist dies zurück.

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Der US-Senat drängt die Regierung in Washington zu weiteren Schritten im Konflikt um das iranische ... mehr lesen
Die USA und auch Israel vermuten, dass der Iran eine Atomwaffe entwickeln will.
Die IAEA kann aufgrund von Hinweisen und wegen fehlender Zusammenarbeit nicht ausschliessen, dass Iran im Geheimen an Nuklearwaffen arbeitet.
Wien - Gespräche zwischen dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA über das umstrittene Atomprogramm des ... mehr lesen
Jerusalem - Bei seinem ersten Nahost-Besuch seit sieben Jahren hat der russische Präsident Wladimir Putin den Atomstreit mit ... mehr lesen
Wladimir Putin ist in Israel zu Besuch.
Die technischen Voraussetzungen sind vorhanden. (Symbolbild)
Teheran/Jerusalem - Nach Aussage eines iranischen Parlamentariers ist die ... mehr lesen
Kerry fordert Peking zu mehr Druck auf Nordkorea auf.
Für mehr Druck  Peking - China und die USA sind sich uneins über die Schärfe neuer Sanktionen gegen Nordkorea. Nach Gesprächen mit seinem Amtskollegen Wang Yi forderte US-Aussenminister John Kerry am Mittwoch in Peking mehr Druck Chinas auf seinen Nachbarn. 
Südkorea und Japan gegen Weltraumrakete Tokio - Südkorea und Japan haben Nordkorea vor dem Start einer neuen ...
Kerry bezeichnet Nordkorea als «Bedrohung für die Welt» Peking - US-Aussenminister John Kerry hat mit China die ...
Bombardier freuts  Ottawa - Die Regierung in Ottawa bestätigte am Dienstag erstmals, dass auch sie eine Aufhebung von Strafmassnahmen gegen die ...  
Von der Aufhebung profitiert unter anderem der kanadische Flugzeughersteller Bombardier.
Die Schweiz hatte im Februar 2007 Sanktionen gegen den Iran verhängt, gestützt auf den Beschluss des UNO-Sicherheitsrats. Nun werden diese aufgehoben.
Auch die Schweiz hebt Sanktionen gegen den Iran auf Bern - Die Schweiz folgt der internationalen Staatengemeinschaft und hebt nach neun Jahren ihre Sanktionen gegen den ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3718
    Wahlen H. Clinton hat bisher immer darauf gesetzt, nach der Prämisse "Geht es ... gestern 13:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3718
    Die... NGOs können auch mit diesem Gesetzt weiterhin Unwahrheiten über Israel ... gestern 13:19
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3718
    Weder... Russland noch der Westen ist aus moralischen Gründen in Syrien ... Mo, 08.02.16 16:26
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3718
    Die... Aufnahme syrischer Flüchtlinge, solange dies Menschen sind die vom ... Mo, 08.02.16 13:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3718
    Aus... den Verlautbarungen aus GR kann man bereits heraushören, was zu ... Mo, 08.02.16 10:48
  • Midas aus Dubai 3761
    Reisen bildet Tja, das ist halt die Birkenstock-Toscana-Fraktion. Da kommt man mit ... Mo, 08.02.16 04:33
  • jorian aus Dulliken 1737
    Deutsche Doppelmoral, nein natürlich nicht, Doppelmoral der BRD-Regierung! Auf der einen Seite dürfen jetzt Lohnfahnder mit Waffen auf die Strasse ... So, 07.02.16 11:37
  • Midas aus Dubai 3761
    Glaub ich nicht Na dazu müsste man das TTIP-Abkommen aber ja auch erst mal lesen ... So, 07.02.16 11:23
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich -3°C -2°C leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel -3°C -1°C leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall leicht bewölkt, wenig Schneefall
St.Gallen 0°C 3°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 1°C 3°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 1°C 4°C bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 1°C 4°C leicht bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Lugano 5°C 8°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten