Iran und China schotten ihre Netze ab
publiziert: Montag, 12. Mrz 2012 / 08:27 Uhr
Immer häufiger werden Blogger und Online-Journalisten wegen ihrer Aktivitäten unter Druck gesetzt.
Immer häufiger werden Blogger und Online-Journalisten wegen ihrer Aktivitäten unter Druck gesetzt.

Paris - Der Iran und China haben die Internet-Überwachung nach einem Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen im vergangenen Jahr deutlich verstärkt. Peking übe massiven Druck auf private Online-Firmen aus, damit diese bei der Zensur helfen.

Web to Print, Brand Management, Remote Publishing Systeme. Content Management Systeme. Weblösungen.
8 Meldungen im Zusammenhang
Und der Iran wolle ein «nationales Internet» einrichten, das vom Rest der Welt abgeschottet ist. Stark verschlechtert habe sich die Lage in Syrien, berichtete die Organisation am Montag anlässlich des Welttags gegen Internet-Zensur.

In dem Bericht sind zwölf Länder als «Feinde des Internets» eingestuft, weil sie Online-Inhalte stark filtern, den Netz-Zugang beschränken, «Cyber-Dissidenten» verfolgen und Propaganda verbreiten. Neu auf dieser Liste sind der Golfstaat Bahrain sowie Weissrussland.

In Syrien sei das Regime von Präsident Baschar al-Assad nicht nur auf den Strassen brutal gegen die Opposition vorgegangen. Es habe auch das Internet rigoros zensiert, um die Verbreitung von Nachrichten zu unterdrücken. Dabei habe es Unterstützung vom Iran bekommen.

Filtersysteme in Europa

Als weitere «Feinde des Internets» benennt die Organisation Burma, Kuba, Nordkorea, Saudi-Arabien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. Verbesserungen sehne die Reporter ohne Grenzen dagegen in Libyen. Nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi sei eine «Ära der Zensur» zu Ende gegangen.

Immer häufiger werden Blogger und Online-Journalisten wegen ihrer Aktivitäten unter Druck gesetzt. Mindestens 199 seien im vergangenen Jahr festgenommen worden, rund 30 Prozent mehr als 2010. Derzeit seien weltweit 120 Blogger und Online-Aktivisten in Haft, vor allem in China, Vietnam und im Iran.

14 Länder stehen bei Reporter ohne Grenzen «unter Beobachtung», darunter demokratische Länder wie Frankreich und Australien, unter anderem weil sie Inhalte im Netz filtern oder die Einführung eines Filtersystems planen.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Peking - Ausländische Besucher in Nordkorea dürfen einem Bericht zufolge ab sofort ihre Handys mit ins Land nehmen. Bei der Einreise müssten die Besucher die ... mehr lesen
Internationale Gäste in Nordkorea können in Kürze auch mobiles Internet benutzen.
Laut Angaben der Regierungsvertreter soll das neue Netzwerk bis zum März 2013 im ganzen Land zum Einsatz kommen.
Teheran/Berlin - Iranische Regierungsvertreter haben am Sonntag bestätigt, dass Regierungsbehörden und Ämter ... mehr lesen
Hanoi - Die Staatsanwaltschaft in Vietnam hat wegen der Verbreitung regierungsfeindlicher Propaganda Anklage gegen drei ... mehr lesen
Müssen die Blogger ins Gefängnis? (Symbolbild)
Brüssel - Die EU-Kommission hat eine juristische Prüfung des umstrittenen internationalen Pakts gegen Produktepiraterie (ACTA) ... mehr lesen
EU-Handelskommissar Karel De Gucht will Fakten schaffen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Mark Zuckerberg blickt nach China.
Facebook Peking - Mark Zuckerberg versucht nach drei Jahren Pause erneut, woran Google, Amazon und Co gescheitert sind: die ... mehr lesen
Bangalore - Der Kurznachrichtendienst Twitter hat die geplante Zensur von Mitteilungen in einzelnen Ländern verteidigt. Das ... mehr lesen
Twitter-Chef Dick Costolo.
Liu Qi, Parteisekretär für Peking.
Peking - Liu Qi, der Parteisekretär für Peking, hat nach dem Besuch eines ... mehr lesen
Premium Website Ranking
GLOBONET GmbH
Toggenburgerstrasse 26
9500 Wil SG
Wir sind eine schweizer «Full Service Webagentur» mit den Kernkompetenzen, eCommerce, Webdesign und Online Marketing
Ein 25-jähriger Raubkopierer gestand vor dem Gericht im mittelenglischen Wolverhampton, Kopien des Films «Fast & Furious 6» illegal verteilt zu haben. (Symbolbild)
Ein 25-jähriger Raubkopierer gestand vor dem ...
Kriminalität  London - Ein britischer Raubkopierer muss 33 Monate ins Gefängnis, weil er den US-Actionfilm «Fast & Furious 6» heimlich abgefilmt und ins Internet gestellt hat. Wie britische Medien berichteten, wurde die illegale Kopie des Streifens 779'000 Mal kostenfrei heruntergeladen. 
Keine Entlassungen  London - Einschüchternde und rassistische Kommentare, Facebook-Freundschaftsanfragen an ...  
Britische Polizisten missbrauchen ihr Amt im Internet. (Symbolbild)
Teenager entwickeln Polizei-Rating-App Georgia - Die neue App «Five-O» macht es möglich, dass amerikanische Bürger einzelne Polizisten und sogar ganze ...
Die App «Five-O» ermöglicht es Bürgern einzelne Polizisten oder Polizeistationen zu bewerten. (Symbolbild)
Der Medienkonzern Tamedia erweitert seinen Umsatz.
Investitionen im Digitalbereich  Zürich - Mit Wachstum im digitalen Geschäft und der Übernahme des Winterthurer ...  
«Hitchbot» beendet seine Reise durch Kanada am Donnerstag.
eGadgets Trampender Roboter beendet Reise quer durch Kanada Victoria - Nach vier Wochen und rund 6000 ...
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


Web to Print, Brand Management, Remote Publishing Systeme. Content Management Systeme. Weblösungen.
Übrigens: Hier könnte auch Ihr Unternehmen gefunden werden.
Erfassen Sie zuerst Ihr kostenloses Firmenporträt! Mit dem Firmenporträt präsentieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre wichtigsten Dienstleistungen schnell und einfach auf dem wichtigsten KMU-Marktplatz der Schweiz.
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
SA SO MO DI MI DO
Zürich 11°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 9°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 12°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Bern 11°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 13°C 18°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 12°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 16°C 24°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten