Auf teure Anreicherung verzichten
Iran zum ist Teilverzicht auf Urananreicherung bereit
publiziert: Mittwoch, 3. Okt 2012 / 08:35 Uhr
Teheran will für die Stromerzeugung weiterhin Uran niedrig anreichern. (Archivbild)
Teheran will für die Stromerzeugung weiterhin Uran niedrig anreichern. (Archivbild)

Teheran - Der Iran ist nach den Worten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad bereit, die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent einzustellen, wenn es dafür aus dem Ausland entsprechendes Material erhält.

9 Meldungen im Zusammenhang
«Auf 20 Prozent angereichertes Uran wird nur (im Reaktor in Teheran) für Medikamente benötigt und hat sonst keinen Nutzen», sagte Ahmadinedschad am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Teheran. Die Anreicherung von 3,5 auf 20 Prozent sei zudem sehr teuer.

Für den Einsatz zur Stromerzeugung will Teheran demnach weiter Uran niedrig anreichern. Für Atombomben ist eine Anreicherung auf 90 Prozent nötig. Westliche Staaten unterstellen dem Iran, Kernwaffen anzustreben.

Ahmadinedschad erklärte, Teheran wolle zurück zum nie umgesetzten Abkommen von 2010 mit Brasilien und der Türkei. Das Abkommen sah vor, 1,2 Tonnen niedrig angereicherten Urans aus dem Iran in der Türkei zu lagern, bis auf 20 Prozent angereichertes Uran aus dem Ausland in Teheran eintrifft.

Die Internationale Energieagentur IAEA hatte zuvor angeboten, dass der Iran sein Uran zur Anreicherung an Russland und Frankreich liefert und auf eigene Anreicherung verzichtet.

(knob/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat als notwendige Voraussetzung bilateraler Gespräche ... mehr lesen
Mahmud Ahmadinedschad, Präsident Iran
Neue Gespräche zwischen IAEA und Teheran im Januar
Teheran - Der Iran und die Experten der Internationalen ... mehr lesen
Teheran - In Teheran haben am Donnerstag neue Gespräche zwischen Experten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA und dem Iran begonnen. Das Treffen findet hinter verschlossenen Türen statt. mehr lesen 
Wien - Mit einer Resolution hat das Leitungsgremium der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA das ... mehr lesen
IAEA beschliesst Resolution gegen Iran wegen des Atomprogramms
An den Beratungen nahm der iranische Gesandte bei der IAEA teil.
Wien/Peking - Vertreter des Iran und ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Istanbul - Im Streit um das iranische Atomprogramm haben Teheran und die internationale Gemeinschaft den ... mehr lesen
Wer hat die besten Argumente?
Teheran - Ungeachtet aller Kritik schreitet der Iran mit seinem Atomprogramm voran. In einer vom Staatsfernsehen übertragenen Feierstunde nahm der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Mittwoch drei neue Atomprojekte in Betrieb. Per Videoübertragung schaltete er eine Anlage zur Urananreicherung in Natans frei. mehr lesen 
Der Iran wird nicht auf die Urananreicherung verzichten.
Teheran - Erstmals seit Veröffentlichung des umstrittenen Iran-Dossiers der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sollen ... mehr lesen 1
Teheran - In seinem international mit Misstrauen verfolgten Atomprogramm hat der Iran eine weitere Etappe der Produktion von angereichertem Uran bekanntgegeben. Das Land provoziert damit einmal mehr scharfe Kritik aus dem Westen. mehr lesen 
Kerry fordert Peking zu mehr Druck auf Nordkorea auf.
Für mehr Druck  Peking - China und die USA sind sich uneins über die Schärfe neuer Sanktionen gegen Nordkorea. Nach Gesprächen mit seinem Amtskollegen Wang Yi forderte US-Aussenminister John Kerry am Mittwoch in Peking mehr Druck Chinas auf seinen Nachbarn. 
Verschärfte Sanktionen gegen Nordkorea Washington - Die USA streben nach dem Atomtest Nordkoreas eine härtere Gangart ...
US-Kampfbomber fliegt nach Atomtest über Südkorea Seoul - Vier Tage nach dem neuen Atomtest Nordkoreas hat ein ...
Bombardier freuts  Ottawa - Die Regierung in Ottawa bestätigte am Dienstag erstmals, dass auch sie eine Aufhebung von Strafmassnahmen gegen die ...  
Von der Aufhebung profitiert unter anderem der kanadische Flugzeughersteller Bombardier.
Auch die Schweiz hebt Sanktionen gegen den Iran auf Bern - Die Schweiz folgt der internationalen Staatengemeinschaft und hebt nach neun Jahren ihre ...
Die Schweiz hatte im Februar 2007 Sanktionen gegen den Iran verhängt, gestützt auf den Beschluss des UNO-Sicherheitsrats. Nun werden diese aufgehoben.
Titel Forum Teaser
  • Midas aus Dubai 3761
    Reisen bildet Tja, das ist halt die Birkenstock-Toscana-Fraktion. Da kommt man mit ... heute 04:38
  • Midas aus Dubai 3761
    Reisen bildet Tja, das ist halt die Birkenstock-Toscana-Fraktion. Da kommt man mit ... heute 04:36
  • Midas aus Dubai 3761
    Reisen bildet Tja, das ist halt die Birkenstock-Toscana-Fraktion. Da kommt man mit ... heute 04:33
  • jorian aus Dulliken 1737
    Deutsche Doppelmoral, nein natürlich nicht, Doppelmoral der BRD-Regierung! Auf der einen Seite dürfen jetzt Lohnfahnder mit Waffen auf die Strasse ... gestern 11:37
  • Midas aus Dubai 3761
    Glaub ich nicht Na dazu müsste man das TTIP-Abkommen aber ja auch erst mal lesen ... gestern 11:23
  • Midas aus Dubai 3761
    Unwürdig Man kann sich seine Meinung nur bilden, wenn man die verschiedene ... gestern 11:17
  • Midas aus Dubai 3761
    Keinen Plan Ha ha Wenn es dann eine Frau ist. Weiss man ja nicht so genau. Auf ... gestern 11:07
  • Midas aus Dubai 3761
    Lügen und Verdrehen Stimmt, zwei wurden verhaftet. ABER 90 sind mit dem Pariser ... gestern 10:42
 
Wettbewerb
   
Die geladenen Gäste werden eine Fahrt durch den mit 57 Kilometern längsten Bahntunnel der Welt machen.
Gotthard-Basistunnel  Bern - 160'000 Personen haben sich bis zum Ablauf des Wettbewerbs für Fahrkarten in jenen beiden Zügen beworben, die am 1. ...
Eröffnungsfahrt zu gewinnen  Bern - Wer am 1. Juni 2016 in einem der beiden Züge, die den Gotthard-Basistunnel eröffnen, mitfahren will, kann sich nun um Fahrkarten bewerben. ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MO DI MI DO FR SA
Zürich 3°C 7°C bewölkt, wenig Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen bewölkt, Regen
Basel 2°C 6°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
St.Gallen 3°C 9°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 3°C 11°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Luzern 4°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 3°C 11°C bewölkt, wenig Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
Lugano 5°C 9°C bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen bedeckt, Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten