Iranische Gemeinde in Singapur trauert um die Zwillingsschwestern
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 21:54 Uhr

Singapur - Mehr als 500 Menschen haben in einer Singapurer Moschee Abschied von den Siamesischen Zwillingen Ladan und Laleh Bidschani genommen. Die Überführung der Leichname in den Iran ist für Donnerstag vorgesehen.

Trauer um die Siamesischen Zwillinge Ladan und Laleh Bidschani.
Trauer um die Siamesischen Zwillinge Ladan und Laleh Bidschani.
Die beiden Särge wurden in der Ba´alwie-Moschee aufgebahrt, wo Landsleute und Singapurer Muslime Trauergebete sprachen.

Bei einer privaten Trauerfeier folgten mehr als 50 Mitglieder der kleinen iranische Gemeinde und Moslems anderer Nationalitäten den Worten von Prediger Mohammed Rosli Hassan.

Der Tod des Schwesternpaars sei in der ganzen Welt und über die Glaubensschranken hinweg betrauert worden. Das sei die Botschaft des Islam, die wahre Botschaft des Islam, betonte der Geistliche.

Der Islamische Religiöse Rat in Singapur bezeichnete den Tod der 29-jährigen Schwestern als grossen Verlust. Ihre Leidenschaft für das Leben soll uns allen Inspiration sein, hiess es in einer Erklärung.

Nach dem tödlichen Ende ihrer Trennungs-Operation in Singapur sollen die Leichen der Siamesischen Zwillinge bereits am Donnerstag in ihr Heimatland Iran überführt werden. Das teilte der Singapurer Fernsehsender Channel News Asia mit.

Singapurs Präsident S.R. Nathan sandte eine Beileidsbotschaft an seinen iranischen Amtskollegen Mohammed Chatami.

Es war der weltweit erste Versuch, an den Köpfen zusammengewachsene Siamesische Zwillinge im Erwachsenenalter chirurgisch voneinander zu trennen. Die Operation galt von vorneherein als hoch riskant.

Die Schwestern wollten nach eigener Aussage aber die Gefahren in Kauf nehmen, um ihren Lebenstraum von einem eigenständigen Leben zu verwirklichen.

(bert/sda)

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